2905 Liter Blut für Kranke und Verletzte

+
"Helfen steht jedem gut!"

Landkreis - 5,7 Prozent der Landkreis-Bewohner haben im vergangenen Jahr ihren besonderen Lebenssaft bei Blutspende-Terminen des Roten Kreuzes gespendet. So konnte vielen Menschen geholfen werden.

Im Jahr 2009 haben die Menschen im Berchtesgadener Land insgesamt 2905 Liter Blut für schwer Kranke und Unfallopfer gespendet. Die ehrenamtlichen Helfer der örtlichen Rotkreuz-Gemeinschaften betreuten bei 49 Terminen insgesamt über 6000 freiwillige Blutspender. Die Anzahl der Blutspender hat sich im vergangenen Jahr um drei Prozent auf 6365 erhöht. "343 Erstspender haben sich zum Kreis der "besonderen Lebensretter" bekannt", freut sich Edi Schmid vom ehrenamtlichen Organisationsteam der BRK-Bereitschaften.

Durchschnittlich kamen jeweils 130 Spendewillige zu den jeweiligen Ortsterminen, von denen 119 ihr kostbares Blut für Kranke und Verletzte geben konnten.

Die Auswertung der Statistik:

Anger:

  • vier Spendetermine
  • 435 erfasste Blutspender (10,2 Prozent der Bevölkerung)
  • 405 gespendete Blutkonserven
  • Steigerung der Spendewilligen zum Vorjahr um 45 Prozent
  • 27 Erstspender

Ainring:

  • vier Spendetermine
  • 435 erfasste Blutspender (4,4 Prozent der Bevölkerung)
  • 399 gespendete Blutkonserven
  • keine Steigerung der Spendewilligen zum Vorjahr
  • 23 Erstspender

Bad Reichenhall:

  • zehn Spendetermine
  • 1.026 erfasste Blutspender (5,1 Prozent der Bevölkerung)
  • 931 gespendete Blutkonserven
  • Steigerung der Spendewilligen zum Vorjahr um zwei Prozent
  • 52 Erstspender

Freilassing:

  • sechs Spendetermine
  • 902 erfasste Blutspender (5,7 Prozent der Bevölkerung)
  • 814 gespendete Blutkonserven
  • Steigerung der Spendewilligen zum Vorjahr um 13 Prozent
  • 44 Erstspender

Laufen:

  • vier Spendetermine
  • 426 erfasste Blutspender ( 6,5 Prozent der Bevölkerung)
  • 400 gespendete Blutkonserven
  • Steigerung der Spendewilligen zum Vorjahr um sechs Prozent
  • 32 Erstspender

Piding:

  • vier Spendetermine (Vorjahr fünf Termine)
  • 348 erfasste Blutspender ( 6,6 Prozent der Bevölkerung)
  • 323 gespendete Blutkonserven
  • leichter Rückgang der Spendewilligen um 3 Prozent
  • zehn Erstspender

Saaldorf &Surheim:

  • sechs Spendetermine
  • 522 erfasste Blutspender (9,9 Prozent der Bevölkerung)
  • 483 gespendete Blutkonserven
  • Steigerung der Spendewilligen zum Vorjahr um 16 Prozent
  • 20 Erstspender

Teisendorf:

  • Fünf Spendetermine
  • 810 erfasste Blutspender ( 8,8 Prozent der Bevölkerung)
  • 716 gespendete Blutkonserven
  • Rückgang der Spendewilligen zum Vorjahr um zwölf Prozent
  • 49 Erstspender

Berchtesgaden (fünf Gemeinden des südlichen Landkreises):

  • Sechs Spendetermine
  • 1461 erfasste Blutpender (6,1 Prozent der Bevölkerung)
  • 1338 gespendete Blutkonserven
  • Steigerung der Spendewilligen zum Vorjahr um drei Prozent
  • 86 Erstspender

"Am fleißigsten spendeten die Angerer Bürger mit 10,2 Prozent der Bevölkerung, gefolgt von Saaldorf & Surheim mit 9,9 Prozent und Teisendorf mit 8,8 Prozent", lobt Edi Schmid.

Verwendungszweck der "Spende":

Das meiste Blut wird für die Behandlung von Krebskranken benötigt. Erst an zweiter Stelle folgen andere interne Erkrankungen und Unfallverletzungen. Trotz zahlreicher Versuche der Medizin und der Pharmaindustrie ist es bisher nicht gelungen, ein entsprechendes Spenderblut künstlich herzustellen. Dabei sind statistisch gesehen 80 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Leben auf eine Blutspende angewiesen. Schmid: "Dieses Blut muss jedoch zuvor gespendet werden - freiwillig und unentgeltlich." Nach wie vor benötigen die Krankenhäuser Bayerns täglich 2500 Blutkonserven.

"Deshalb ein herzliches Vergelt`s Gott allen Spendern im Namen von Kranken und Verletzten. Bitte helfen Sie weiterhin und bringen Sie Familienmitglieder, Freunde und Bekannte mit zu den Blutspendeterminen, damit auch in Zukunft die Versorgung unserer Bevölkerung mit dem notwendigen Blut gewährleistet ist", sagt der für das Berchtesgadener Land zuständige Gebietsreferent des Blutspendedienstes, Robert Schneider.

Zurück zur Übersicht: Region Berchtesgaden

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser