150.000 Besucher für das "Haus der Berge"

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Dr. Markus Söder am "Haus der Berge"

Berchtesgaden - Der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, Dr. Markus Söder, ist sicher, dass das „Haus der Berge“ ein voller Erfolg wird. 150.000 Besucher soll es anlocken.

Im Vorfeld zum Richtfest des „Hauses der Berge“, dem neuen Umwelt- und Informationszentrum und Aushängeschild des Nationalparks Berchtesgaden, nannte das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit auf Anfrage nun erstmals offizielle Besucherzahlen und bestätigte abermals die gedeckelten Baukosten in Höhe von 19 Millionen Euro.

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Eine Sprecherin des Ministeriums bestätigte die ambitionierte Zahl von 150.000 Besuchern, die pro Jahr das „Haus der Berge“ besuchen würden. „Wir gehen davon aus, dass an Spitzentagen zwischen 2000 und 3000 Besucher in das Informationszentrum strömen“, so die Sprecherin.
Indes soll es bei den Investitionskosten von 19 Millionen Euro bleiben. „Wir werden diese Summe nicht überschreiten“. Von der Investitionssumme trägt der Freistaat Bayern 15 Millionen Euro, drei Millionen stammen aus EU-Fördermitteln. Eine Million stammt aus Zuwendungen von dritter Seite. Dabei soll es auch bleiben. Auf Anfrage bestätigte das Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit ebenso, dass im „Haus der Berge“ insgesamt zehn neue Arbeitsplätze geschaffen werden. „Dafür stehen die finanziellen Mittel bereit.“

Das "Haus der Berge" entsteht

Von Nationalpark-Seite konnte hierzu bislang keine Antwort gegeben werden. Indes ist sich der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, Dr. Markus Söder, sicher, dass das „Haus der Berge“ ein voller Erfolg wird. In einer exklusiven Stellungnahme sagte er gegenüber dieser Zeitung: „Im 'Haus der Berge' werden die Schätze unserer wunderbaren Bergwelt erlebbar. Besucher können die Natur mit allen Sinnen erfahren - durch Fühlen, Riechen, Hören, Schmecken und Sehen. Die Einzigartigkeit des Hochgebirgs-Nationalparks wird anschaulich dargestellt - auch für junge Menschen. Das 'Haus der Berge' soll sowohl Einheimischen und Touristen, aber auch Schulklassen und Jugendgruppen den bedeutenden ökologischen und ökonomischen Wert der Bergwildnis vermitteln.

Ziel ist es, sanften Naturtourismus und Umweltbildung unter einem Dach zu vereinen." Kommenden Donnerstag werden Söder und sein Kollege, der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann, zum Richtfest in Berchtesgaden erwartet.

kp

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