1500 Besucher beim „Summit 2011“

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Das Kongresshaus ganz in der Hand des Bergsteiger- und Trekkertreffens.

Berchtesgaden - Erfreuliches über das Bergsteiger- und Trekkertreffen in Berchtesgaden. Laut Ralph Bernhard „gibt es keinen Grund, zukünftig nach einem anderen Veranstaltungsort Ausschau zu halten“.

Für Berchtesgaden und für das Kongresshaus-Team ist das Grund zur Freude, immerhin wurden laut Bernhard am vergangenen Wochenende etwa 1500 Besucher gezählt.

Der Geschäftsführer des DAV Summit Club, Ralph Bernhard, zeigt sich mit dem vergangenen Jahr zufrieden.

78 Vorträge konnten sich Besucher des Kongresshauses ansehen, Top-Referenten, Menschen, die viel von der Welt gesehen haben, ihre Erfahrungen preisgaben, Bilder und Videos zeigten von Sehnsucht weckenden Destinationen. Geschäftsführer Ralph Bernhard gibt sich mit der Resonanz seitens des Publikums äußerst zufrieden: „Das Summit 2011 ist eine Stammkundenveranstaltung, bereits im Vorfeld hatten wir 1450 Anmeldungen.“ Der Reisewille scheint vorhanden zu sein, das wird deutlich, wenn man auf das vergangene Jahr zurückblickt, „in 2010 hatten wir ein Teilnehmerplus von 17 Prozent“, sagt Bernhard, der seinen Pressesprecher Christoph Thoma vertritt. „Immens hoch“ sei die Neukundenquote von 25 Prozent ausgefallen, „für gewöhnlich bewegen wir uns hier in einem Bereich von fünf bis sechs Prozent“. Und auch bei der Wiederholungsrate, also bei Reisenden, die regelmäßig mit dem DAV Summit Club in den Urlaub starten, sehe es gut aus. Im Jahr davor, 2009, war die Tendenz insgesamt deutlich schlechter, „in der Krise besinnt man sich auf die Heimat, auf das Gewohnte.“

Das Schreiben von Autogrammen gehört dazu: Extremkletterer Alexander Huber.

Die Reisedauer steige nun wieder, „wir haben eine verstärkte Nachfrage nach Fernzielen“, weiß Geschäftsführer Bernhard, der ein breitgefächertes Summit-Programm für 2011 im Gepäck hat, 400 Ausbildungskurse und weltweite Reisen, „darunter 100 neue Urlaubsideen.“ Im Kommen seien etwa „Once-in-a-lifetime“-Destinationen wie Argentinien. Neben sich bewährten Klassikern aus dem Programmkatalog wurden das neu entwickelte 25-tägige Lodge-Trekking rund um den Manaslu in Nepal, die Weitwanderung von München nach Prag und eine der längsten Alpenüberquerungen, die Grande Traversata delle Alpi, vorgestellt. Die Qualität der Reisen stehe im Vordergrund, sagt Bernhard – in Sachen Umweltverträglichkeit, Sozialverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit lege man besonderen Wert. So sei es dem DAV Summit Club ein Herzensanliegen, „die Leute auf dem Berg, die Führungen anbieten“, gerecht zu bezahlen. Und auch in Sachen höchstmögliche Sicherheit wolle man weiterhin Überzeugungsarbeit leisten. Auch im Jahr 2011 gebe es bereits erste Erfolge zu vermelden: „Das Jahr hat mit einem Teilnehmerzuwachs von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr begonnen.“ Das geplante Wachstum könne voraussichtlich realisiert werden. In Zukunft werde man auf ein eigenes Reisebüro setzen, auf ein „Summit-Reisebüro“, eine Premiere. Am 5. März wird dieses am Isartorplatz in München eröffnet. Die Erwartungen im Vorfeld sind seitens Ralph Bernhard groß.

Ein Highlight von Besucherseite aus war der traditionelle Festabend während des Bergsteiger- und Trekkertreffens, der von der Partnerregion Abruzzen ausgerichtet wurde. Aufgewartet wurde mit Köstlichkeiten aus Italien. Als Ehrengast wurde der nepalische Botschafter in Deutschland, S. E. Suresh Prasad Pradhan, begrüßt, der im nepalischen „Jahr des Tourismus“ in Begleitung von Honorarkonsul Ludwig Greißl aus München und dem Präsidenten des Deutschen Alpenvereins, Josef Klenner, nach Berchtesgaden gekommen war.

kp

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