Tradition muss erhalten bleiben

Bad Reichenhall - Die wertvolle Tradition der sinfonischen Kurmusik sowie die gute Zusammenarbeit mit der Kur GmbH muss nachhaltig gesichert werden.

Die Bad Reichenhaller Philharmonie mit ihren Musikern verdient größte Anerkennung, sie ist ein bedeutender kultureller Faktor im süd-ostbayerischen Raum. Für die Bayerische Staatsbad Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain ist die Philharmonie ein wertvoller und wichtiger Partner, um den Kurgästen Kurmusik auf hohem Niveau anzubieten und mit darüber hinaus gehenden Konzerten einen besonderen zusätzlichen Anreiz für die Anreise ins Staatsbad zu schaffen. Das vorliegende Programm 2012, mit dem Titel Klangfarben zeigt das facettenreiche Spektrum, die hohe Qualität und macht Lust auf den ausgewählt interessanten Hörgenuss. Es verbindet künstlerisch Anspruchsvolles mit dem Wohlfühlfaktor des Staatsbades.

Die Zusammenarbeit von Kur-GmbH und Philharmonie hat eine gute und erfolgreiche Tradition, die es zu erhalten gilt, um das wertvolle Angebot sowohl an Kurmusik als auch an Konzerten des Kulturorchesters dauerhaft aufrecht zu erhalten. Die Gesellschafter der Kur-GmbH, ebenso wie das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst als Fachressort für den Kulturauftrag sehen es daher als vordringliche Aufgabe an, das bestehende strukturelle Defizit bei der Finanzierung des Orchesters gemeinsam mit der Philharmonie zu lösen.

Das Wissenschaftsministerium hat deshalb, im Einvernehmen mit dem Finanzministerium, den geschäftsführenden Intendanten der Münchner Symphoniker Hans Brünig - einen ausgewiesenen und hoch erfahrenen Fachmann - beauftragt, eine Expertise zu erstellen, wie der Erhalt der Bad Reichenhaller Philharmonie nachhaltig gesichert werden kann. Diese Entscheidung wird von den Gesellschaftern der Kur GmbH, auch in Ihrer Rolle als kommunal- oder landespolitisch Verantwortliche, ausdrücklich begrüßt, da die Beteiligten ein hohes Interesse am Erhalt und der Weiterentwicklung der Philharmonie haben.

Herr Brünig, der bereits mehrere Gespräche vor Ort geführt hat, genießt das volle Vertrauen der staatlichen und kommunalen Entscheidungsträger. Er wird Lösungsvorschläge unterbreiten, die sowohl den Interessen des Kurortes, der Gäste und Einheimischen als auch der kulturellen Ausrichtung der Philharmonie gerecht werden. Das Gutachten wird schon im ersten Quartal 2012 erwartet.

Pressemitteilung Elisabeth Kling

Rubriklistenbild: © dpa

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