Ruhpolding - ein voller Erfolg!

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Fast 95.000 Zuschauer begleiteten die Sportler an den fünf Tagen in Ruhpolding.

Ruhpolding - Neben dem sportlichen Erfolg mit vier deutschen Podestplätzen hat beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding aus organisatorischer Hinsicht auch alles gestimmt - zur Freude des Bürgermeisters Claus Pichler.

"Wir hatten die beste Zuschauerzahl aller Zeiten (offiziell 94.700), und dennoch haben die Parkplätze ausgereicht. Vermutlich sind viele mit dem Zug gekommen", sagt der Präsiident des Organisationskomitees, der die Anwesenheit vieler hochrangiger Gäste aus Sport und Politik zu intensiven Gesprächen genutzt hat - vor allem im Hinblick auf die Weltmeisterschaft 2012 an gleicher Stelle.

Eindrücke vom 1. Wettkampftag:

Biathlon-Sprint Frauen - 2

Biathlon-Sprint Frauen

Kati Wilhelm schrieb in Ruhpolding viele Autogramme.

Als Markenzeichen für den Ruhpoldinger Biathlon-Weltcup sieht Pichler die Einbindung der Arena in die umgebende Berglandschaft: "Die Natur mit Bäumen und Felsen ist ein Erlebnis für die Zuschauer." In der Tat hatte es das Wetter gut gemeint mit dem Weltcup, denn kurz zuvor wurde die Landschaft mit Schnee regelrecht "überzuckert", und an den meisten Wettkampftagen - außer Sonntag - herrschte ein Wintertraum-Wetter, so dass das Fernsehen (federführend war diesmal das ZDF) werbewirksame Bilder in die Wohnzimmer senden konnte. Besonders zufrieden zeigte man sich darüber, dass die Arena rechtzeitig an den Kanal angeschlossen wurde, so dass das Abwasser nicht mehr täglich mit Lastwagen abtransportiert werden musste.

Eindrücke vom 2. Wettkampftag:

Biathlon in Ruhpolding: Tag 2

Attraktion im Champions-Park: Die "Sauriassler-Chefköche" der wohl schärfsten Currywurst im Biathlon-Zirkus.

Auch aus Sicht des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) war der Weltcup ein Erfolg. Der Kreisverband Traunstein war an den fünf Tagen mit 99 Helfern in 245 Schichten und zehn Einsatzfahrzeugen vor Ort, darunter die Einsatzleitung mit einer mobilen Einsatzzentrale. Trotz der hohen Besucherzahlen mussten die BRK-Helfer um Einsatzleiter Jakob Goess bis vor dem letzten Wettkampf lediglich 62 Personen medizinisch versorgen. "Insgesamt kann der Großeinsatz der BRK-Helfer dank eines hervorragenden Sicherheitskonzeptes in Abstimmung mit dem Veranstalter, der Polizeiinspektion Ruhpolding und der BRK-Einsatzleitung als ein ausgesprochen ruhiger Dienst bezeichnet werden", so Goess.

Eindrücke vom 3. Wettkampftag:

Biathlon in Ruhpolding: Tag 3

Seit über zehn Jahren dabei: Ostermünchens Urgestein Sepp Berger.

Eine große Aufgabe ist der Weltcup auch für die Polizei. Inspektionsleiter Manfred Kriechbaumer: "In Anbetracht der Massen war unser ganzer Einsatz gefordert, doch es gab nur wenige unangenehme Begleiterscheinungen, so lediglich zwei Trunkenheitsfahrten." Insgesamt war die Polizei mit 60 bis 70 Leuten im Einsatz, davon sorgten zwei Züge der Bereitschaftspolizei für Ordnung. Insgesamt war es für die Polizei, so Kriechbaumer, "ein schöner Einsatz, da das Verhalten der Zuschauer sehr angenehm war". Die Weltmeisterschaft 2012 verläuft aus polizeilicher Perspektive jedoch in ganz anderen Dimensionen. "Da brauchen wir wahrscheinlich dreimal so viele Einsatzkräfte", erwartet Kriechbaumer.

Eindrücke vom 4. Wettkampftag:

Biathlon in Ruhpolding: Tag 4

Eindrücke vom 5. Wettkampftag:

Biathlon in Ruhpolding: Tag 5

he/Oberbayerisches Volksblatt

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