Lkw verliert Diesel - Alarm in Klärwerk

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Bad Reichenhall - Vor größerem Schaden konnte am Dienstag die Kläranlage nahe dem Grenzübergang Walserberg bewahrt werden. Diesel drohte in das Vorklärbecken zu fließen.

Seinen Anfang hatte das Missgeschick genommen, als ein 39-jähriger Lkw-Fahrer auf der A8 in Richtung Salzburg unterwegs war. Eine schwarze Gummimatte wurde von einem vor ihm fahrenden Lkw hochgewirbelt und gelangte unter seinen Laster, wo sie die Dieselleitung kappte.

Der Trucker fuhr auf den Europaplatz und stellte seinen Lkw am rechten Fahrbahnrand ab. Dort versuchte er, mit einem mitgeführten Ölbinder den auslaufenden Diesel-Kraftstoff zu binden. Er konnte aber nicht verhindern, das rund 50 bis 100 Liter Sprit in den Gulli liefen.

Gegen 16.45 Uhr bemerkten zwei Mitarbeiter des nahegelegenen Klärwerkes starken Spritgeruch und konnten gerade noch verhindern, dass der Treibstoff in das Vorklärbecken floss und einen weitaus größeren Schaden verursachen konnte. Die Feuerwehren Bad Reichenhall und Marzoll waren mit 19 Personen sowie 5 Fahrzeugen zur Bindung des Diesels im Einsatz. Die Rohrleitung vom Gulli am Europaplatz zum Klärwerk wurde mit klarem Wasser durchgespült.

Die genaue Schadenshöhe ist nach Angaben der Polizei noch unbekannt. Genauso muss noch geklärt werden, wie der Diesel direkt in die Kläranlage gelangen konnte.

Rubriklistenbild: © dpa

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