Niebler auf Europa-Werbetour

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Bad Reichenhall - Die CSU-Europaabgeordnete Angelika Niebler ist am Freitag auf Europa-Werbetour im Berchtesgadener Land unterwegs gewesen.

"Europa bekannter machen", ist das Ziel der Abgeordneten. In einer Diskussion mit Schülerinnen der Mädchen-Realschule Freilassing und der Freilassinger Frauen Union erklärte Niebler, warum man Länder wie Griechenland Finanzhilfe geben müsse. "Das ist wie, wenn mein Sohn Schulden hätte", nannte sie ein Beispiel. "Dann würde ich ihn auch nicht aus der Familie ausschließen, sondern mit ihm einen Sparplan erarbeiten." Genau das mache die Europäische Union. "Europa ist wie eine Familie."

Diese Familie unterstützt - unaufällig - viele Projekte, auch im Berchtesgadener Land. "Fast jedes Sozialprojekt wird von der EU unterstützt. Auch in die Landesgartenschau in Rosenheim floßen 900.000 Euro EU-Mittel." Um dieses Engagement der Bevölkerung klar zu machen, müsse man Europa erlebbarer visualisieren. "In Griechenland und Portugal beispielsweise stehen große Schilder auf denen steht 'von der EU finanziert'."

Auch vor Ort könnten Gemeinde, Verbände und Vereine etwas für Europa tun. In Freilassing beispielsweise gebe es das kulinarische Nationenfest, bei dem sich alle Länder, die in Freilassing vertreten sind, beteiligen würden. "Das ist europäisches Miteinander", freute sich Niebler, die resümierte: "Europa ist viel mehr da, als man denkt".

Christine Zigon

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