Weniger Blutspender als erwartet

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Berchtesgadner Land - Die Bilanz des Bayerischen Roten Kreuzes fällt dieses mal nicht gut aus. Oft konnte der erwartete Soll an Blutkonserven nicht erreicht werden.

Bei den vier Blutspendeterminen des Roten Kreuzes im Oktober haben im mittleren und nördlichen Landkreis insgesamt 387 Blutspender ihren kostbaren Lebenssaft gespendet. Dabei konnten 358 Blutkonserven gewonnen werden, die der BRK-Blutspendedienst für die Krankenhäuser Bayerns aufbereitet.

Nur bei den beiden Terminen in Bad Reichenhall wurde mit 186 Konserven das gewünschte Soll von 180 Konserven erreicht. In Freilassing waren es nur 106 Konserven (erwartetes Soll 140), in Surheim ebenfalls nur 66 Konserven (gewünschtes Soll 80). Die Krankenhäuser Bayerns benötigen täglich rund 2.200 Blutkonserven. Für Operationen am offenen Herzen benötigt man beispielsweise bis zu zehn Liter Blut. Rein statistisch gesehen wird sogar das meiste Blut zu Behandlung von Krebspatienten gebraucht. Es folgen Erkrankungen des Herzens und Magen- und Darmerkrankungen. Verunfallte rangieren beim Bedarf an Blutkonserven erst an vierter Stelle.

Im November werden fünf Blutspendetermine im Landkreis angeboten: Am Donnerstag und Freitag, 3. und 4. November, jeweils von 15 bis 20 Uhr im Jugendheim Berchtesgaden. Am Mittwoch, 9. November von 16.30 bis 20 Uhr in der Volksschule Piding. Am Montag, 28. November von 16 bis 20 Uhr im Rotkreuzhaus Ainring und am Dienstag, 29. November von 16 bis 20 Uhr in der Grundschule Laufen.

„Blut kann künstlich nicht hergestellt werden. Deshalb benötigen Schwerkranke und Unfallverletze dringend die Mithilfe der Bevölkerung. Blutspenden bedeutet Leben retten, erklärt Eduard Schmid vom ehrenamtlichen Organisationsteam der BRK-Bereitschaften.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz

Rubriklistenbild: © DPA

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