Gleitschirmflieger war ein Bündel Luftballons

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Bad Reichenhall/Karlstein - Kurioser Einsatz für die Rettungskräfte: Gesucht wurde nach einem abgestürzten Gleitschirmflieger. Gefunden wurde schließlich ein Bündel Luftballons.

Ein vermeintlich abgestürzter Gleitschirmpilot im steilen Bergwald der Bürgermeisterhöhe hat am Freitagnachmittag Bergwacht, BRK-Rettungsdienst, Polizei und die Besatzung eines SAR-Hubschraubers der Bundeswehr beschäftigt. Am Ende entpuppte sich der helle Fleck im Gipfel eines Laubbaums als ein Bündel von roten und weißen Gasballons.

Anwohner in der Schmalschlägerstraße hatten den vermeintlichen Absturz beobachtet und gegen 17.30 Uhr besorgt über Notruf die Leitstelle Traunstein verständigt. Die daraufhin alarmierten Bergwachten Bad Reichenhall, Freilassing und Teisendorf-Anger konnten vom Tal aus bei der Kontrolle per Fernglas nicht ausschließen, dass tatsächlich ein Gleitschirm im Baumwipfel hing und stiegen deshalb zu Fuß vom Kugelbachweg in Richtung der Felswand oberhalb der vermeintlichen Absturzstelle auf, um Hilfe zu leisten. Eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes war bis zum Kugelbachbauern gefahren, konnte die genaue Absturzstelle aber nicht ausmachen.

Der Einsatzleiter forderte zusätzlich einen SAR-Hubschrauber der Bundeswehr an, der gerade bei Ruhpolding unterwegs war. Nach rund einer Stunde konnte Entwarnung gegeben werden: Die Hubschrauberbesatzung flog den Baum mit dem unbekannten Objekt im Wipfel an und entdeckte schließlich ein Bündel von weißen und roten Gasluftballons, die sich in den Zweigen verfangen hatten und durch den Wind wild herumwirbelten. Vom Tal sah das aus, als ob ein Gleitschirmpilot in den Ästen baumeln würde.

ml/BRK BGL

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