Angehöriger will Gedenkstätte verhindern

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Seit dem Unglück am 2. Januar 2006 steht an der Münchner Allee ein provisorisches Denkmal. Gegen die geplante Gedenkstätte will Robert Schromm vorgehen.

Bad Reichenhall - Der Bad Reichenhaller Robert Schromm hat am Wochenende begonnen, Unterschriften gegen die geplante Eishallen-Gedenkstätte zu sammeln.

Schromm hat bei dem Unglück im Januar 2006 seine Frau verloren. Mit den Planungen der Stadt Bad Reichenhall für eine Gedenkstätte ist er nicht einverstanden. „Als zu teuer und nicht aussagekräftig“ bezeichnete er sie. Deshalb hat er jetzt eine Unterschriftenaktion gestartet.

Die Unterschriften sollen letztlich zu einem Bürgerbegehren in der Kurstadt führen. Die Reichenhaller sollen über die Frage entscheiden, ob das geplante Denkmal gebaut werden soll.

So soll die Gedenkstätte für die 15 Eishallenopfer aussehen.

Die Gedenkstätte soll rund 300.000 Euro kosten. Für jedes Opfer soll es eine farbige Glasstele geben.

Wenn Schromm 1300 gültige Unterschriften gesammelt hat, kann er den Bürgerentscheid beantragen. Um diese zusammen zu bekommen plant der Reichenhaller in den nächsten Wochen weitere Aktionen. Er ist optimistisch, die notwendigen Unterschriften zusammen zubringen.

Mehr zur Gendenkstätten-Diskussion:

Glasstelen sorgen für Diskussion

Stadt und Angehörige einigen sich: Denkmal für Opfer von Bad Reichenhall

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