Tunnel-Entscheidung: Aufregung in Anger

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Für die Angerer Bürger ist der Högl-Tunnel die einzig sinnvolle Lösung.

Anger - Die Gemeinde Anger hat mit Schrecken die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums und der Autobahndirektion Südbayern GEGEN den Högl-Tunnel aufgenommen.

Beim vierten übergeordneten Planungsdialog hat sich das Bundesverkehrsministerium klar gegen mehrere Tunnel-Varianten auf der Ausbaustrecke der Autobahn A8 von Rosenheim bis zur Landesgrenze ausgesprochen. Sie seien unverhältnismäßig teuer. Demnach werden der Högl-Tunnel bei Teisendorf, Anger und Piding, sowie der bergmännische Tunnel von Achenmühle bis Frasdorf, der Tunnel Bernauer Berg und der Daxlbergtunnel nicht weiter verfolgt.

Diese Entscheidung stößt in der Gemeinde Anger auf wenig Gegenliebe, berichtet Bayernwelle Südost. Bürgermeister Silvester Enzinger sagte dort, die jetzige Entscheidung werde der Bevölkerung nur schwer vermittelbar sein. Die anderen Autobahn-Ausbauvarianten, die im Gespräch sind, stießen vor kurzem bei einer Infoveranstaltung auf teilweise ziemlich unverhohlene Kritik.

Enzinger möchte sich jetzt näher darüber informieren, wieso der Bund und die Autobahndirektion nicht länger an den Högltunnelplanungen festhalten wollen. Außerdem will er das Gespräch mit Gemeinderat und Bürgerinitiativen suchen.

Das "Aktionsbündnis Högltunnel" möchte schon morgen zusammenkommen und das weitere Vorgehen besprechen. Zwei Vertreter kündigten bereits an, dass man die Entscheidung GEGEN den Tunnel nicht einfach so hinnehmen wolle.

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