Trotz Behinderung durchs frühherbstliche Saalachtal

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Berchtesgadener Land - Mittlerweile schon zur Tradition geworden sind die von den BRK-Bereitschaften organisierten Tagesausflüge für Behinderte. Diesmal ging es zweimal nach Lofer.

An zwei Samstagen in Folge durften jeweils rund 30 Gäste auf Einladung des Rotkreuz-Kreisverbandes mit den Spezialfahrzeugen des Betreuten Fahrdienstes nach Lofer in den Pinzgau fahren und einen heiteren Tag unter Freunden verbringen. Insgesamt 28 ehrenamtliche Helfer der BRK-Bereitschaften holten die Behinderten, darunter zahlreiche Rollstuhlfahrer von zu Hause ab, übernahmen die Betreuung und fuhren im Konvoi durch das schon frühherbstlich anmutende Saalachtal nach Lofer. „Am Ziel angekommen freuten sich die Gäste über das Wiedersehen mit alten Bekannten. Auch für uns Rotkreuz-Helfer ist dieser Tag immer etwas ganz Besonderes“, schwärmt Organisatorin Barbara Steiner.

Am ersten Samstag begrüßte Angela Gabriel von der BRK-Bereitschaft Bad Reichenhall die Ausflügler im Restaurant und lud alle im Namen des BRK-Kreisverbands zum gemeinsamen Mittagessen ein, wobei die Gäste unter fünf Gerichten auswählen konnten. Steiner: „Beim anschließenden Spaziergang wurde der hübsche Ort Lofer unsicher gemacht: Wir bewunderten die vielen schönen Häuser und besuchten einen kleinen Wasserfall mit Kapelle und die Kirche.“ Anschließend trafen sich alle wieder und ließen sich bei guter Unterhaltung Kaffee und Kuchen schmecken. Gegen 16 Uhr gings mit dem Spezialfahrzeugen des Betreuten Fahrdienstes zurück nach Hause.

Die Behindertenausflüge der BRK-Bereitschaften finden seit über 30 Jahren statt. Barbara Steiner kümmert sich seit 1981 um die Planung und wählt gemeinsam mit weiteren Helfern passende Ziele aus, was gar nicht so einfach ist: Das Gebäude braucht eine Rollstuhltoilette, muss behindertengerecht ausgebaut sein, sollte über einen großen Saal verfügen und darf nicht zu weit entfernt sein, um die Fahrgäste nicht unnötig zu strapazieren. Steiner: „In den 70er Jahren sind wir noch mit einem großen Reisebus unterwegs gewesen, was beim Ein- und Ausladen der Rollstuhlfahrer eine große Plagerei war.“ Als in den 80er Jahren der Betreute Fahrdienst des Roten Kreuzes aufgebaut wurde, standen für den Ausflug nach und nach immer mehr passende Spezialfahrzeuge zur Verfügung.

Pressemitteilung BRK BGL

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