Tonnagebeschränkung soll kommen

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Bad Reichenhall - Seit dem 1. Januar 2005 gibt es in Deutschland die Lkw-Maut. Genau solange kämpft die Stadt Bad Reichenhall um Massnahmen, die den Maut-Ausweichverkehr verhindern.

Es besteht bereits ein Nachtfahrverbot. Sich damit aber weiter zufrieden zugeben, sieht der Stadtrat Bad Reichenhall nicht als befriedigende Lösung an. Deshalb hat das Gremium am Mittwochabend beschlossen, eine Anordnung einer Tonnagebeschränkung auf der B20/21 vorzubereiten.

Das würde vor allem alle mautpflichtigen Lkw ohne Ausnahmegenehmigung betreffen und den Anwohnern mehr Ruhe verschaffen. Um so eine Tonnagebeschränkung aber durch zu bekommen, muss die Stadt erst erhöhte Verkehrszahlen nachweisen. "Nur dann habe die Beschränkung vor Gericht eine Chance", gab Oberbürgermeister Herbert Lackner zu bedenken.

Die Kosten für ein solches Verkehrsgutachten müsste das Staatliche Bauamt tragen, was FWG-Stadtrat Fritz Grübl nicht geheuer ist. Immerhin könnten das Bauamt ein Gutachten aus Kostengründen ablehnen. Trotzdem hat sich der Stadtrat für die Vorbereitung einer solchen Tonnagebeschränkung ausgesprochen. Jetzt heißt es abwarten.

Rubriklistenbild: © pa

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