100 Tage JugendCard

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Landrat Georg Grabner und Vertreter von heimischen Unternehmen, die als Projektpartner die JugendCard tatkräftig unterstützen, freuen sich über die gelungene Startphase der bundesweit einzigartigen Aktion.

Bad Reichenhall - Das bundesweit in seiner Form bisher einzigartige Projekt „JugendCard Berchtesgadener Land“ kann eine erfreuliche Zwischenbilanz ziehen.

Nach etwas mehr als 100 Tagen haben sich bereits mehr als 2200 unterschiedliche Internetnutzer auf www.jugendcard.de über jugendrelevante Themen informiert und knapp 300 junge Menschen die entsprechende Vorteilskarte erworben.

Landrat Georg Grabner lud Vertreter von heimischen Unternehmen, die als Projektpartner die Aktion des Landratsamts finanziell unterstützen, zur FIBT Bob und Skeleton WM ein und berichtete dabei über die Startphase der JugendCard. „Dabei zeigt sich erfreulicherweise, dass neben den Anmeldezahlen für die JugendCard auch die Anzahl der Vorteilsgeber, also der Firmen, öffentlichen Einrichtungen und Anbietern von Kultur- und Freizeitangeboten, die den Karteninhabern geldwerte Vorteile bieten, kontinuierlich steigt. Aber auch die Besucherzahlen auf der Internetseite nehmen beständig zu,“ so Grabner.

Mehr als 100 Firmen, Einrichtungen oder Veranstalter aus 20 verschiedenen Branchen bieten mittlerweile unterschiedlichste Vorteile für die Karteninhaber. Die einmalige Ausstellungsgebühr für die JugendCard beträgt 12 Euro. Alle jungen Leute aus dem Berchtesgadener Land im Alter von 14 bis 29 Jahren können diese Karte bei den Rathäusern, den Filialen der Sparkasse, dem Kreisjugendring oder beim Landratsamt beantragen. Alle wichtigen Infos dazu sind auf www.jugendcard.de zu finden.

Viele weitere Aktionen stehen demnächst auf der Agenda des Projektteams. So wird beispielsweise eine bessere Bewerbung der Aktion direkt in den Schulen forciert, nachdem zwei bisher durchgeführte Aktionstage am CJD Berchtesgaden und der Mittelschule Mitterfelden sehr erfolgreich verlaufen sind. Aber auch Jugendliche selbst sollen demnächst in sogenannten „Promotion-Teams“ bei Veranstaltungen für die JugendCard werben. Zudem kümmert sich ein ehrenamtlich tätiges Team von Internetredakteuren um den Ausbau und die ständige Aktualisierung der Internetseite.

„Es gibt viel zu tun bei einem Projekt mit einem solch umfangreichen Arbeitsfeld. So müssen beispielsweise die Bemühungen, den über 20-jährigen die Vorteile der JugendCard näher zu bringen, intensiviert werden. Denn diese Altersgruppe nutzt die Karte noch zu selten. Aber bei der breiten Unterstützung, die der Landkreis bei diesem einzigartigen Projekt erfährt, zum einen durch die regionale Wirtschaft aber vor allem auch durch die vielen ehrenamtlichen Helfer, wird uns dies allen sicherlich gelingen“, blickte Landrat Grabner zum Abschluss des Treffens optimistisch in die Zukunft.

Pressemitteilung LRA BGL

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