Motorradfahrer erleidet schwerste Verletzungen

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Bad Reichenhall - Lebensgefährliche Verletzungen hat sich am Donnerstagnachmittag ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Bad Reichenhall zugezogen. Er wurde von einem Autofahrer übersehen.

Der Unfall ereignete sich gegen 15.50 Uhr an der Kreuzung Innsbrucker Straße/Liebigstraße. An der Kreuzung zum Krankenhaus bog ein entgegenkommender Autofahrer vor dem Kradfahrer links ab.

Der Motorradfahrer fuhr frontal in die linke vordere Front des Autos und in der weiteren Folge schlitterte der Motorradfahrer gegen eine Straßenlaterne und prallte dann gegen eine Steinmauer am Straßenrand. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Laterne umgerissen.

Er erlitt schwerste Verletzungen und wurde mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus Salzburg geflogen. Durch die Staatsanwaltschaft Traunstein wurde ein unfallanalytisches Gutachten angeordnet.

Schwerer Motorrad-Unfall

Die Kreuzung musste über einen längeren Zeitraum von der FFW Bad Reichenhall gesperrt werden, um die Bergung des Verletzten und Unfallaufnahme durch die Polizeiinspektion durchführen zu können. Der Rettungshubschrauber landete mitten auf der gesperrten Kreuzung.

Im Einsatz waren zwei Notärzte mehrere Besatzungen Rettungsdienst und 40 Mann der Feuerwehr Bad Reichenhall. Diese richtete eine umfangreiche Umleitung ein und sicherte die Unfallstelle ab, damit Schaulustige nicht durch den landenden und startenden Hubschrauber gefährdet wurden.

Ein 14-jähriges Mädchen, das die Rettungsarbeiten beobachtet hatte, erlitt einen Schock und musste nach Erstversorgung durch eine zweite Rettungswagen-Besatzung weiter durch das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut werden.

Motorradunfall in Bad Reichenhall

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