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Bundespolizei verhindert zum Wochenstart zwei Schleusungen

Erfolgreiche Kontrollen in Schwarzbach und Burghausen

Bundespolizei.
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Bundespolizei.

Die Bundespolizeiinspektion Freilassing hat am Montag (23. Mai) zwei Schleusungen mit insgesamt sieben Geschleusten festgestellt.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Schwarzbach/Burghausen - Am Morgen kontrollierten Bundespolizeikräfte an der Kontrollstelle Walserberg auf der A8 einen PKW mit französischer Zulassung. Fahrer und Beifahrer, ein 27-jähriger und ein 41-jähriger Franzose, konnten sich ausweisen. Die weiteren Insassen, ein 20-jähriger und ein 24-jähriger Tunesier, konnten jedoch nur österreichische Asylverfahrenskarten vorweisen. Da die Tunesier die Einreisevoraussetzungen nach Deutschland nicht erfüllten, leitete die Bundespolizei gegen diese Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise ein. Die Franzosen, die angeblich nur eine Mitfahrgelegenheit anboten, müssen sich in nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Einschleusens von Ausländern verantworten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wiesen die Bundespolizeikräfte die Tunesier nach Österreich zurück. Die Franzosen durften ihre Reise zu zweit fortsetzen.

Am Abend sichteten Einsatzkräfte des Bundespolizeireviers Mühldorf am Grenzübergang Burghausen - Neue Brücke einen aus Österreich kommenden PKW mit deutscher Zulassung. Die Kontrolle des Fahrzeugs erfolgte auf der BAB 94, Höhe Töging am Inn. Zwischenzeitlich hatte der PKW auf bis zu 190km/h beschleunigt. Bei der Kontrolle stellten die eingesetzten Kräfte fest, dass sich sechs Personen im Fahrzeug befanden, vier davon nicht angeschnallt auf der Rückbank. Außer dem Fahrer konnten die Insassen zur Kontrolle keine Grenzübertrittsdokumente vorlegen. Laut eigenen Angaben handelt es sich bei den Mitfahrern um syrische Staatsangehörige zwischen neunzehn und sechsundvierzig Jahren.

Gegen die Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise eingeleitet. Einen der mutmaßlich Geschleusten leiteten die Bundespolizeikräfte nach Asylgesuchstellung an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge weiter. Die weiteren Vier wiesen sie nach Österreich zurück. Gegen den Fahrer des hochmotorisierten PKW, einen 31-jährigen Syrer mit Wohnsitz in Deutschland, leiteten die Einsatzkräfte ein Ermittlungsverfahren wegen Einschleusens von Ausländern ein und lieferten ihn nach Haftvorführung am zuständigen Amtsgericht in Untersuchungshaft ein.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

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