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Rahmenplan in drei Abschnitten

So soll es mit der Bebauung der Auenstraße in Weißbach a.d.A. weitergehen

erster Planungsbereich für die Auenstraße in Weißbach a.d.A.
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Erster Planungsbereich für die Auenstraße in Weißbach a.d.A.

Seitdem Ende letzten und Anfang dieses Jahres bei der Gemeinde Schneizlreuth Bauvoranfrage zur Ersatzbebauung zweier etwa 2.000 Quadratmeter großer Grundstücke in der Auenstraße 35 und 37 im Ortsteil Weißbach a.d.A. eingegangen sind, muss sich der Gemeinderat, wie auch in der Oktobersitzung, intensiv mit den Planungswünschen der Antragsteller auseinandersetzten.

Weißbach a. d.A. – Schwierig ist die Sachlage deshalb, weil es für den Bereich keinen Bebauungsplan gibt und die ersten Planungen sich in keiner Weise in die umgebende Bebauung eingefügt hätten. Nach mehrfacher Diskussion beschloss der Gemeinderat nun, für das betreffende Gebiet eine Bauleitplanung durchzuführen. Aus Kostengründen soll dies in drei Teilabschnitten abgearbeitet werden. Ziel ist es dabei, eine Innenverdichtung zu ermöglichen, ohne massive Versiegelung von Grünflächen.

Wie die Nachverdichtung aussehen könnte, stellte der ortsansässige Architekt Michael Dufter den Gemeinderät*innen anhand eines informellen städtebaulichen Rahmenplans vor. In der ersten Phase soll der südseitige Bereich der Auenstraße von Haus Nummer 51 bis 35 überplant werden. Dort soll auch eine private landwirtschaftliche Nutzfläche im Außenbereich einbezogen werden, auf der die Besitzerfamilie Wohnhäuser errichten möchte. Architekt Dufter nannte drei Optionen, wie die Fläche bebaut werden könnte. Möglich wäre eine Aufteilung in einzelne Parzellen, die allerdings mit einer größeren Flächenversiegelung einhergehen würde, oder eine Bebauung mit Hausgruppen, kombiniert mit Gemeinschaftsparks.

Was schließlich umgesetzt werden kann, muss nun in Gesprächen intensiv erörtert und danach festgelegt werden. Wie Simon weiter sagte, sei das Vorhaben der Familie auch im Sinne der Gemeinde, die familienfreundlich agieren möchte. Überschneidungen könnte es aber mit den beiden bereits erwähnten Bauvoranfragen geben. Zum Thema Gewerbe und möglichen Konflikten zur Wohnbebauung im Planungsgebiet will sich die Gemeinde erst in einem zweiten Planungsschritt befassen.

Etwas irritiert waren laut Simon die Gemeinderäte über eine geänderte „Bauvoranfrage“ für das Grundstück Auenstraße 35, welches sich im Besitz der Immobilien Bayern befindet. Der Bauvoranfrage waren nämlich nur unprofessionell angefertigte Skizzen, ohne konkrete Maße für die gewünschte Bebauung und ohne ersichtliches klares Konzept angefügt, so als solle die Gemeinde den Planern die Arbeit abnehmen. Dem Gemeinderat blieb gar nichts anderes übrig, als diese Voranfrage abzulehnen. Einhellige Zustimmung gab es im Ratsgremium zur zweiten, ebenfalls bereits geänderten Voranfrage der Erzdiözese München-Freising für das Grundstück Auenstraße 37. Anstelle des bestehenden Gebäudes sollen dort nun zwei Einfamilienhäuser mit Garagen und einem zentralen Hof zur gemeinschaftlichen Nutzung entstehen.

Änderungen an bestehenden Häusern befürwortet

Zu zwei weiteren Anfragen gab es seitens des Gemeinderates ebenfalls grünes Licht. So kann nun ein Anbau für eine Einliegerwohnung am Samerweg 3 in Angriff genommen werden. Auch zur Wohnraumerweiterung mit Trennung zweier eigenständiger Wohnungen und Ausbau des Dachgeschosses mit Einbau eines Quergiebels im Haus Am Waldeck 6 gab es im Gemeinderat keine Einwände. Das gemeindliche Einvernehmen bekundete das Ratsgremium zudem zu einem Bauantrag des staatlichen Bauamtes Traunstein für die Errichtung einer Freilagerfläche im Bereich der Wehrtechnischen Dienststelle 52 in Oberjettenberg. Teile der Lagerfläche sollen in der späteren Nutzung als Schüttgutlager verwendet werden.

Das Schüttgutlager wird für Detektionsversuche in der Landminen- und IED-Halle benötigt. Dieser Teil wird dann mit einem Pultdach und einer Dacheindeckung aus Trapezblech, aufgehängt an einer Stahlkonstruktion geschützt, damit gelagertes Schüttgut nicht der Witterung ausgesetzt ist.

wb

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