Bergwacht an Schrecksteig und Watzmann gefordert

Schneizlreuth - Gleich zweimal war die Bergwacht am Donnerstag gefordert. Erst mussten die Männer zum Schrecksteig ausrücken, wenig später gab es einen Notruf vom Watzmann.

Einsatzkräfte der Reichenhaller Bergwacht mussten am Donnerstag gegen 16 Uhr zum Schrecksteig auf der Reite Alpe ausrücken, wo sich eine 54-jährige Österreicherin so schwer am Sprunggelenk verletzt hatte, dass sie nicht mehr selbständig absteigen konnte. Die Bergretter fuhren von Oberjettenberg aus bis zum Ende der Forststraße und stiegen dann zu Fuß bis zur Verletzten auf. Die Frau wurde erstversorgt und dann per Gebirgstrage zum Fahrzeug gebracht und ins Tal gefahren. Eine Rettungswagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes übernahm den weiteren Transport zum Salzburger Unfallkrankenhaus.

Kurz nach 18 Uhr ging ein Notruf vom Watzmann ein, wo ein erschöpfter Bergsteiger zwischen Goldbründl und Grieshütte Hilfe brauchte. Die alarmierte Bergwacht Ramsau forderte dann zur Rettung den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ an, der das Gebiet aus der Luft absuchte. Ein Rettungsflug war aber nicht mehr nötig, da bereits eine Soldatengruppe Erste Hilfe geleistet und den Erschöpften zur Grieshütte gebracht hatte. Von dort aus fuhr ihn die Bergwacht Ramsau per Geländewagen ins Tal.

Pressemeldung BRK BGL

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Schneizlreuth

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser