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Turbulenter Start der Gemeindratssitzung

Pulverbunker wird mit Sicherheitstüre gesichert - Schneizlreuth beteiligt sich an Einbaukosten

Themenschwerpunkt der Gemeinderatssitzung war die neue Sicherungstür für das benötigte Schwarzpulver
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Die Aufbewahrung des Schwarzpulvers der Gemeinde Schneizlreuth verursacht durch eine spezielle Sicherheitstür hohe Kosten

Nicht ganz so reibungslos lief die Gemeinderatssitzung am Dienstagabend der Gemeinde Schneizlreuth ab - Dennoch kam das Schwerpunktthema nicht zu kurz: Der Einbau einer 8000 Euro teuren Sicherheitstür für Schwarzpulver.

Schneizlreuth - Etwas turbulent startete der Gemeinderat Schneizlreuth in seine aktuelle Sitzung am Dienstagabend (12. Juli).

Laut Presseinladung sollte die Sitzung im Vereinsheim in Unterjettenberg stattfinden.

Tatsächlich tagte die Bürgervertretung aber im Rathaus in Weißbach an der Alpenstraße. Der zweite Bürgermeister Stefan Häusl monierte zudem, dass die Sitzungsladung mit Tagesordnung an keine der Informationstafeln in der Altgemeinde Schneizlreuth ausgehängt worden war. Diesbezüglich habe sich auch eine Bürgerin beschwert. Nicht ganz rund lief es auch bei der Abarbeitung der Tagesordnungspunkte.

Da das Protokoll von der vorhergehenden Sitzung nicht vorlag, musste die Abstimmung darüber auf die nächste Sitzung verschoben werden. Danach ging Bürgermeister Wolfgang Simon auf den Pulverbunker in Unterjettenberg ein, der bereits vor einigen Jahren renoviert wurde und nun den Böllerschützen des Trachtenvereins „D`Reiteralmer“ als Lager für das benötigte Schwarzpulver dient. Zum Umfang der Renovierungsarbeiten gehörte auch der Einbau eines speziellen Sicherheitstüre, für den der Verein, wie der Gemeinderat Thomas Braun erläuterte, 8000 Euro für die Anschaffung ausgegeben hat. Die Herstellung und der Einbau waren auch deshalb kostspielig, weil die Türe in einem Sondermaß hergestellt und beides nur von einer zertifizierten Spezialfirma ausgeführt werden durfte.

Wie Bürgermeister Simon weiter informierte, hat die Gemeinde den Bunker seit 2019 von den BaySF gemietet und bezahlt die jährliche Pacht in Höhe von 119 Euround trug die Kosten von 714 Euro für ein notwendiges Gutachten. Jährlich kommen laut Kämmerer Michael Faber noch „nicht unerhebliche Kosten“ für eine notwendige Haftpflichtversicherung hinzu. Wie hoch der Betrag ist, konnte Faber den Gemeinderatsmitglieder*innen aus dem Stehgreif nicht sagen.

Ein Gemeinderatsbeschluss musste nun bezüglich der Kosten für den Einbau der Türe gefasst werden, da Simon dem Verein zugesagt hatte, 50 Prozent der Einbaukosten (1138,32 Euro) zu übernehmen, der ehemalige Kämmerer Franz Grabner Ende letzten Jahres aber den gesamten Betrag aus der Gemeindekasse bezahlt hatte. Im Detail ging es darum, die Kostenbeteiligung aus Mitteln für „Kulturpflege“ und nicht aus den Verfügungsmitteln des Bürgermeisters zu bezahlen. Nach ausgedehnter Diskussion stimmten schließlich sechs der anwesenden Gemeinderäte für und drei gegen eine Kostenbeteiligung der Gemeinde.

wb

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