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Beim Wandern bei Schneizlreuth verschwunden

Suchaktion erfolgreich: Vermisster Hund „Hardy“ ist wieder da

Hund „Hardy“ riss sich beim Wandern mit seinem Herrchen plötzlich los.
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Hund „Hardy“ riss sich beim Wandern mit seinem Herrchen plötzlich los.

Schneizlreuth – Seit Donnerstagnachmittag (28. Juli) fehlte von Hund „Hardy“ im Gebiet der oberen Aschauer Klamm auf der Nordwestseite der Reiter Alpe jede Spur. Jetzt gibt es gute Nachrichten:

Update, 4. August, 8.50 Uhr - Hardy ist wieder da

Der seit Donnerstag (28. Juli) vermisste Hund Hardy lebt und ist wieder wohlbehalten bei seiner Familie zurück: Wanderer haben ihn am Mittwoch (3. August) an der Aschauer Klamm gesehen. Der Hund ist dann weiter zum Haiderhof, wo ihn sein Herrchen abgeholt hat. „Herzlichen Dank an alle, die gesucht oder wertvolle Hinweise geliefert haben“, lobt Bergwacht-Bereitschaftsleiter Stefan Strecker.

Update, Dienstag (2. August) - Suche nach Hund „Hardy“ weiterhin erfolglos

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Das ehrenamtliche Team des Technikbusses der Bergwacht-Region Chiemgau und der Einsatzleiter der Reichenhaller Bergwacht haben am Dienstagvormittag mehrere Stunden lang mit einer hochleistungsfähigen Wärmebild-Drohne die Aschauer Klamm und das umliegende Steilgelände nach dem vermissten Hund Hardy abgesucht, ihn aber nicht gefunden.

„Deshalb bitten wir alle, die in dem Gebiet unterwegs sind, weiter Augen und Ohren offenzuhalten und Hinweise über die Leitstelle Traunstein zu melden“, sagt Bereitschaftsleiter Stefan Strecker, der die Suche vor Ort koordinierte. Hinweise, dass der Hund bis Hammer gelaufen und dort gesehen worden sei, bestätigten sich nicht.

Seit Donnerstagnachmittag (28. Juli) um 13.45 Uhr ist der Hund „Hardy“ im Gebiet der oberen Aschauer Klamm auf der Nordwestseite der Reiter Alpe entlaufen.

Erstmeldung, Sonntag (31. Juli)

Sein Herrchen aus Bad Reichenhall war mit dem Tier auf Höhe der Triftklause auf der Forstwegseite unterwegs, als sich „Hardy“ plötzlich losriss, offenbar einem wilden Tier nachlief und im Gelände verschwand. Eigene Versuche, den Vierbeiner wiederzufinden, sogar mit Hilfe eines weiteren Hundes, blieben am Donnerstag und Freitag erfolglos, weshalb der Reichenhaller die Bergwacht um Hilfe bat.

Die Bergretter bitten Wanderer, Radfahrer, Jäger und Arbeiter im dortigen Jettenberger Forst und im angrenzenden Pinzgau, die Augen offen zu halten und die Leitstelle in Traunstein zu informieren, wenn sie den Hund sehen, damit er seinem Herrchen zurückgebracht werden kann.

Hunde folgen Jagd-Instinkt

Aus Respekt vor wilden Tieren und zur Sicherheit des eigenen Vierbeiners ist es wichtig, dass Hunde im unwegsamen und alpinen Gelände ohne Ausnahme an der Leine geführt werden. Herumstreifende, freilaufende Hunde reagieren auf die Bewegung und den Geruch von Wildtieren, können nicht anders und folgen ihrem Jagd-Instinkt, verschwinden dann oft für ihre Frauchen und Herrchen unerreichbar im Wald- und Steilgelände; auch sonst ruhige und alte Tiere können dabei ungeahnte Kräfte entwickeln.

Die Bergwacht war während der vergangenen Jahre immer wieder im Einsatz, um entlaufene Hunde aus schmalen Bändern in Felswänden, Schluchten und Gräben zu retten. Besitzer haben sich bei eigenen Rettungsversuchen oft selbst in Gefahr gebracht und sogar verletzt. Alpines Gelände, in dem man den Hund ohne Leine laufen lassen muss, damit er überhaupt weiterkommt, ist als Gassi-Runde nicht geeignet. Gerade in der Brut- und Setzzeit fallen Jungtiere immer wieder freilaufenden Hunden zum Opfer – dabei merken die Besitzer oft nicht mal, welchen Schaden ihr Vierbeiner bei seinem kurzen Ausflug ins Unterholz angerichtet hat, wenn er ein Jungtier beißt oder der Bodenbrüter vom Hund aufgeschreckt wird, zu lange das Nest verlässt und die Eier oder Küken auskühlen und absterben.

BRK BGL

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