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Netzausbau in Schneizlreuth

Mellecker und Ristfeuchter müssen weiter auf schnelles Internet warten

Netzausbau in Schneizlreuth
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Verteilerkasten in Ristfeucht, dahinter ist Melleck zu sehen.

Die Telekom hat laut einer Pressemitteilung das Internet im Bereich Schneizlreuth ausgebaut - aber kommt das schnelle Netz auch wirklich überall an?

Schneizlreuth - Wie die Deutsche Telekom vor einigen Tagen per Pressemitteilung informierte, habe der Netzbetreiber sein Netz in Schneizlreuth weiter ausgebaut. Rund 690 weitere Haushalte in Schneizlreuth und im Ortsteil Fronau könnten nun noch schneller im Netz surfen. Das maximale Tempo steige beim Herunterladen auf bis zu 250 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Insgesamt könnten jetzt rund 785 Haushalte die schnellen Anschlüsse nutzen.

Diese angegebenen Zahlen scheinen allerdings für „Schneizlreuth und Fronau“ deutlich zu hoch, da nach Rücksprache mit der Gemeindeverwaltung, bei der letzten Erfassung im Jahr 2018, in der Gesamtgemeinde, als mit Weißbach a.d.A., „nur“ etwa 680 Haushalte erfasst worden waren.

Unklar ist auch, für welche Ortsteil in Schneizlreuth diese Angaben wirklich zutreffen könnten. Klar ist hingegen, dass die Bewohner in den Ortsteilen Melleck und Ristfeucht nach wie vor auf schnelles Internet warten. Die Gemeinde schloss bereits 2018 ein Versorgungsvertrag mit der Deutschen Telekom für die beiden Ortsteile ab. Zuerst verzögerte sich die Verlegung der dafür notwendigen Kabel wegen der Straßenbaumaßnahmen am Bodenberg. Ende 2020 stellte der Netzbetreiber dann fest, dass ein in den Stützbauwerken mitverlegtes Rohr zum Einzug des Kabels unbrauchbar war.

2021 folgten endlose Verhandlungen mit der Gemeinde und Grundstücksbesitzern entlang der vorgesehenen Kabeltrasse neben der B21 über die endgültige Trassenführung. Ende des Jahres wurde dann auf einem Teilstück eine oberirdische Kabelführung im Bereich des Bodenbergs realisiert und auf der Reststrecke zwischen Schneizlreuth und Ristfeucht, mit einer Spezial-Kabelfräse ein Rohr direkt neben der Fahrbahnkante der B21 verlegt.

Auf Nachfrage bei der bauausführenden Außenstelle der Deutschen Telekom in Traunstein bestätigte ein leitender Mitarbeiter, dass ein Glasfaserkabel bereits bis Ristfeucht verlegt wurde. Als Nächstes müsse nun die Technik in den Verteilerkästen noch installiert werden. Ob allerdings die oben genannten Übertragungsgeschwindigkeiten auch in Melleck und Ristfeucht angeboten werden können, konnte der Mitarbeiter noch nicht sagen.

Zum einen sei die Zuleitungsstrecke dorthin etwa vier Kilometer lang und als „Flaschenhals“ könnten sich die Hauszuführungen erweisen, die alle mit Kupferleitungen hergestellt sind. Zukünftig werde die Deutsche Telekom bei Neuversorgungen aus diesem Grund Glasfaserkabel bis ins Haus legen. Dies hatte der Versorger so auch bereits vor Wochen kommuniziert.

Für die Bewohner in Melleck und Ristfeucht besteht zumindest die Hoffnung, dass nach all den zurückliegenden Turbulenzen und Hindernissen, auch sie in wenigen Wochen schneller über das Internet kommunizieren können.

wb

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