Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Demo am kleinen deutschen Eck

Nachtfahrverbot gefordert: Lkw strapazieren Nerven in der Region

Transparent zum Nachtfahrverbot
+
Transparent zum Nachtfahrverbot
  • Christina Eisenberger
    VonChristina Eisenberger
    schließen

Vier mal so viele Teilnehmer wie angekündigt haben am Montagmorgen (9. August) am kleinen deutschen Eck bei Schneizlreuth auf sich aufmerksam gemacht. Ihre Forderungen erklärt die Bürgerinitiative auf Nachfrage von BGLand24.de.

Schneizlreuth/B21 - Gegen 5 Uhr morgens machten am Wendelbergtunnel an der B21 zu Höchstzeiten 76 Teilnehmer der Bürgerinitiative „Menschen vor Straßenverkehr“ mit Plakaten und Bannern lautstark auf sich aufmerksam. Die Forderung: konsequentere Kontrollen des Nachtfahrverbots für Lkw über 7,5 Tonnen. Währenddessen rollten einige Lastwagen an den Demonstranten vorbei und bogen Richtung Steinpass ab, denn das Landratsamt Berchtesgadener Land hatte zwar die Blockade des Wendelbergtunnels genehmigt, nicht aber die Sperrung des Steinpasses.

Ein vorheriger Antrag seitens der Gemeinde Schneizlreuth und auch der Bürgerinitiativen wurde demnach abgelehnt. Somit zog der Verkehr beinahe ungehindert vorbei. Auch die Polizei Bad Reichenhall bestätigte auf Nachfrage von BGLand24.de, dass der Steinpass offen bleiben müsse, denn jedes Mal wenn etwa im Wendelbergtunnel ein Unfall passiere, werde der Steinpass als Ausweichstrecke für den Verkehr genutzt. Eine Spontanaktion der Bürgerinitiative, auch am Steinpass die Durchfahrt für den Schwerverkehr zu verhindern, sei von der Polizei aufgelöst worden.

Die Bürgerinitiative selbst ist trotzdem zufrieden: „Es wurde also mehr als deutlich klar, wie dringlich das Problem mittlerweile in den Anliegergemeinden gesehen wird. Ziel der Bemühungen der Bürgerinitiativen ist es, mehr Personal für effektive und regelmäßige Kontrollen zu mobilisieren und den rechtlichen Rahmen für die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen vom Nachtfahrverbot auf ein Minimum zu beschränken“, so die Initiative in einer Aussendung. Man bewerte die nächtliche Aktion „aufgrund der großen Anzahl an Teilnehmern“ und auch Mandatsträgern der Gemeinden als „großen Erfolg“. Es sei sehr deutlich „auf das Erfordernis von konsequenten und stetigen Kontrollen des Nachtfahrverbots“ aufmerksam gemacht worden.

Positiv überrascht war auch Schneizlreuths Bürgermeister Wolfgang Simon, denn es waren doch mehr Leute da, als er ursprünglich angenommen hatte. Simon habe sich an den angekündigten 20 Teilnehmern orientiert. „Es ist ja gut, wenn die Bürger sich engagieren und dabei sind.“

ce

Kommentare