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Gemeinderat entscheidet über mehrere Bauvorhaben

5G-Ausbau: Schneizlreuth bekommt neuen Funkmast

Bereich Seelauer/Weikertstein mit jetzigen Standort des Funkmastes.
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Bereich Seelauer/Weikertstein mit jetzigen Standort des Funkmastes.

5G-Mast und Hackschnitzellager - in der Gemeinderatssitzung Schneizreuth diskutierten die Mitglieder über zahlreiche Bauvorhaben in der Gemeinde.

Schneizlreuth - In Sachen Bauangelegenheiten musste der Gemeinderat Schneizlreuth in seiner aktuellen Sitzung unter anderem über die geplante Erneuerung des Funkmastes im Bereich Seelauer am Fuße des Weikertsteines in Weißbach a.d.A. beraten. Einen entsprechenden Antrag hatte die „Deutsche Funkturm GmbH“ gestellt, die für die Deutsche Telekom handelt. Der Funkmast ist zur Versorgung des Ortsteiles mit Mobilfunk (GSM), UMTS; LTE erforderlich und soll nun, durch eine stabilere, 30 Zentimeter höhere Ausführung, technischer Erweiterungen für den 5G Ausbau aufnehmen.

Gemeinderat Schneizlreuth entscheidet über Funkmast-Neubau

Um dies realisieren zu können, wurde in den letzten Monaten auch ein neues Glasfaserkabel bis nach Inzell verlegt. Der bisherige Mast wird danach zurückgebaut. Laut Bauamtsleiter Michael Faber handelt es sich um ein privilegiertes Vorhaben. Wie er weiter informierte, haben sich nur Anlieger aus dem direkten Umfeld des Mastes gegen, aber sieben für die Erweiterung ausgesprochen. Die Frage von Lukas Niederberger, ob das verlegte Glasfaserkabel im Bereich Mautnerfeld „angezapft“ und in Abzweigungen als Glasfaserzuleitung zu den Häusern verwendet werden könnte, verneinte der anwesende Experte Peter Heider von der Firma DECOSTRA. Dieses Kabel sei nur für die Mobilfunkversorgung verlegt worden.

Erwin Bauregger bestand darauf, das eine alten Linde, die im unmittelbaren Bereich des Funkmastfundamentes steht, in keinem Fall in irgend einer Weise beschädigt werden dürfe. Deshalb wurde der Beschlusstext dahingehend ergänzt, dass die untere Naturschutzbehörde zu beteiligen sei. Bei der Abstimmung sprach sich Bürgermeister Wolfgang Simon gegen das Projekt aus. Alle anwesenden 10 Gemeinderät*innen stimmten dafür.

Ohne Gegenstimme passierte hingegen der Bauantrag eines Gewerbetreibenden den Gemeinderat, der an der Jochbergstraße, Ortsteil Weißbach a.d.A., ein bestehendes Lagergebäude erweitern möchte. Wie Faber mitteilte, entspricht die Maßnahme den Festlegungen des vor einigen Jahren beschlossenen Bebauungsplans.

Diskussionsbedarf gab es hingegen zur Bauvoranfrage auf Errichtung einer Remise mit Hackschnitzellager im Bereich der ehemaligen Sole-Tiefreserve neben dem ehemaligen Brunnhaus Nagling im Ortsteil Weißbach a.d.A.. Von der Remise aus soll ein Kanal das Hackschnitzellager mit der Heizungsanlage im Haupthaus verbinden. Wie Faber dazu ausführte, muss behördlicherseits geprüft werden, ob eine alte Zufahrt direkt an einer Kurve der B305 als Erschließungszufahrt gelten kann. Zudem wird sich auch der Denkmalschutz, wegen der ehemaligen, in Teilen noch vorhandenen Sole-Tiefreserve, mit der Voranfrage befassen müssen. Grundsätzlich hatte der Gemeinderat aber nichts gegen geplante Baumaßnahme einzuwenden. 

wb

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