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Teile des Gebirgsstockes im BGL nicht mehr zugänglich

„Militärischer Sicherheitsbereich“: Wo die Reiter Alm jetzt endgültig gesperrt ist

Links ein Foto des Übungsbereichs der Gebirgsjäger auf der Reiter Alm, rechts Brigadegeneral Maik Keller.
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Links ein Foto des Übungsbereichs der Gebirgsjäger auf der Reiter Alm, rechts Brigadegeneral Maik Keller.

Betreten verboten! Wie auch schon im Kirchholz bei Bad Reichenhall und im Wald bei Kammer/Traunstein sind Teile der Reiter Alm seit kurzem „Militärischer Sicherheitsbereich“ - was das heißt und welchen Bereich genau es trifft:

Bad Reichenhall/Schneizlreuth - Immer wieder wird von der Bundeswehr auf der Reiter Alm, dem Gebirgsstock zwischen Schneizlreuth und Ramsau, geschossen und gesprengt. Bisher war der Bereich meist noch öffentlich zugänglich, doch seit 1. Juli gilt ein Teil der Reiter Alm als „Militärischer Sicherheitsbereich“ - heißt: betreten ausnahmslos verboten. „Es geht um Haftungsfragen und die Sicherheit von Unbeteiligten“, so Gebirgsjäger-Brigadegeneral Maik Keller bei einem Pressegespräch am Mittwoch (7. Juli). In den vorigen Jahren wurden deshalb auch schon Teile des Kirchholz bei Bad Reichenhall und des Waldes zwischen Kammer und Traunstein gesperrt.

„Militärischer Sicherheitsbereich“: Teile der Reiter Alpe werden gesperrt

Konkret betrifft es den nördlichen Teil des Gebirgsstocks: Hirschwiese, Lenzenkaser 1 bis 3 mitsamt deren Biwakbereichen sowie das Erprobungsgebiet Bodenreinalpe der Wehrtechnischen Dienststelle 52 (WTD). Ein Steig durch das Gebiet ist deshalb jetzt gesperrt. Mit dem Deutschen Alpenverein und den Staatsforsten ist abgesprochen, dass dieser Weg aus den Wanderkarten gestrichen wird. Bisher galt das Gebiet nur als „Militärischer Bereich“ und war als solches nur zeitlich begrenzt gesperrt. „Trotzdem ist es vorgekommen, dass Wanderer bei Sprengungen mitten im Sprenggebiet waren“, so ein Sprecher der Gebirgsjäger gegenüber BGLand24.de

Der rot umrandete Bereich der Reiter Alm ist jetzt „Militärischer Sicherheitsbereich“ und als solcher gänzlich für die Öffentlichkeit gesperrt. An den Zustiegen zur Reiter Alm und an den Parkplätzen Dolomitwerk, Wachterl und bei der WTD werden demnächst eindeutige Hinweisschilder angebracht. 

Weiterhin zugänglich bleiben die Wanderwege und Steige zur Traunsteiner Hütte, wie zum Beispiel der Wachterl- oder Mittersteig sowie die Saugasse. Das gilt auch für die Kletterrouten vom Hinteren Feuerhörndl, Alphorn über das Übeleck bis zum Bärenkareck. Der Bereich gilt wie bisher als „Militärischer Bereich“ und wird nur zeitlich begrenzt für einige Stunden gesperrt. Wenn es soweit ist, wird darüber auf den Internetseiten der Gemeinden sowie auf den Wanderparkplätzen mit Hinweisschildern informiert. Die Umwandlung von Teilen der Reiter Alm in einen „Militärischen Sicherheitsbereich“ hätte eigentlich schon vorigen Juli passieren sollen, wurde dann aber wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben.

xe

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