Lkw-Fahrer kracht gegen Felswand

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"Christoph 14" brachte den Trucker nach Salzburg ins Landeskrankenhaus.

Schneizlreuth - Ein 50-jähriger Lkw-Fahrer krachte mit seinem Lkw-Gespann gegen eine Felswand. War ein Herzinfarkt die Ursache?

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Polizeimeldung

Ein 50-jähriger Pongauer ist am Montagmorgen auf der B21 am Bodenberg mit seinem Lkw-Gespann auf die Gegenfahrbahn geraten und dort gegen die Felswand geprallt; allem Anschein nach wegen einer schweren, akuten internen Erkrankung. Das Rote Kreuz versorgte den Trucker notärztlich und flog ihn danach mit dem nachgeforderten Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ zum Landeskrankenhaus Salzburg. Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Lkw-Fahrer kracht gegen Felswand

Laut Polizei war der Österreicher gegen 8 Uhr mit seinem Lkw samt Anhänger auf der B21 von Unken kommend in Richtung Schneizlreuth unterwegs, als er am Bodenberg plötzlich aus nicht näher geklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn geriet und dort gegen die Felswand prallte. Der Mann hatte Glück im Unglück, dass gerade kein anderes Fahrzeug entgegenkam und sein Laster auch nicht auf der gegenüberliegenden Seite über den Steilhang abstürzte. Zwei weitere Berufskraftfahrer sahen sofort nach ihm, leisteten Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab, da der 49-Jährige über Schmerzen in der Brust klagte. Die Leitstelle Traunstein schickte daraufhin um 8.17 Uhr das Rote Kreuz mit einem Rettungswagen und dem Reichenhaller Notarzt zum Unfallort. Nach medizinischer Erstversorgung wurde der Pongauer mit dem nachgeforderten Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ zum Landeskrankenhaus Salzburg geflogen.

Eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein führte gerade in der Nähe Schwerlastkontrollen durch und konnte sofort helfen; die weitere Sachbearbeitung übernahmen die zuständigen Beamten der Polizeiinspektion Bad Reichenhall. Zehn Einsatzkräfte der nachgeforderten Freiwilligen Feuerwehr Schneizlreuth rückten mit zwei Fahrzeugen aus und leiteten den restlichen Verkehr abwechselnd einspurig am Unfallfahrzeug vorbei, da sich auf der stark befahrenen Strecke bereits in beide Richtungen ein kilometerlanger Stau bildete. Am Laster entstand Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro; er war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die B21 war rund zwei Stunden lang teilweise komplett gesperrt. Zur Klärung des genauen Unfallherganges bittet die Polizei eventuelle Zeugen sich telefonisch unter der Nummer 08651 / 9700 zu melden.

Pressemitteilung BRK BGL

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