Bergwacht im Steinbachtal im Einsatz

Jäger (80) stürzt über Steilhang ab und wird schwer verletzt

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Die Bergwacht rette am Mittwoch einen 80-jährigen Jäger aus dem vorderen Steinbachtal.

Schneizlreuth - Ein Jäger ist am Mittwochabend (20. November) im schwer zugänglichen Gebiet des Steinbachtals abgestürzt. Der Mann wurde schwer verletzt gerettet. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

15 Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger haben am Mittwochabend einen abgestürzten und nach erster Einschätzung schwer verletzten und unterkühlten Jäger aus dem abgelegenen vorderen Steinbachtal im schwer zugänglichen und weitläufigen Bergwald-Gebiet zwischen Ristfeuchthorn und Sonntagshorn gerettet. Der 80-Jährige war bei der Absuche nach einem geschossenen Wild im Steilhang abgerutscht und bis zum Bachufer abgestürzt; zwei weitere Jäger konnten ihn aufgrund seinen Handy-Lichts finden und setzten gegen 18.30 Uhr bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab.

Ein Voraustrupp der Reichenhaller Bergwacht fuhr mit drei Einsatzkräften so weit wie möglich vom Motzenwirt in Melleck aus über die Forststraße und einen Ziehweg an, wurde von den Jägern eingewiesen, stieg über den Steilhang ab und traf gegen 19.30 Uhr beim Patienten ein. Die nachrückenden Einsatzkräfte brachten weitere Ausrüstung, wobei der Ruhpoldinger Bergwacht-Notarzt den Mann notfallmedizinisch versorgte. Die ehrenamtlichen Retter mussten den schwer verletzten und unterkühlten 80-Jährigen liegend rund 50 Meter im Flaschen- und im Mannschaftszug zum Weg hochziehen, dann mit der Rad-Trage zu den Fahrzeugen bringen und konnten ihn gegen 21.30 Uhr im Tal an den Landrettungsdienst übergeben. Ein weiterer Bergretter brachte die unverletzte Jagd-Hündin des Verunfallten aus dem Steilgelände zum Weg und sicher zu den Fahrzeugen zurück.

Bergwacht rettet verletzten Jäger aus Steinbachtal

Eine Rettungswagen-Besatzung des Ruhpoldinger Roten Kreuzes und der Reichenhaller Notarzt übernahmen den Mann am Motzenwirt und brachten ihn dann zum Salzburger Landeskrankenhaus, wobei der Bergwacht-Notarzt den Transport begleitete. Der aufwendige Einsatz dauerte rund dreieinhalb Stunden.

Pressemeldung BRK BGL

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