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Salzach-Streit: Was Rössler sagt "ist ein Hohn"

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Fotomontage eines angedachten Wasserkraftwerks an der Salzach.
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Landkreis - Nächstes Kapitel im Gezerre um die Salzach: Nun wirft Landrat Grabner Salzburgs Astrid Rössler vor, nicht die Wahrheit zu sagen. Derweil reifen die Pläne der Umweltlandesrätin.

Erst vergangene Woche war die Umweltlandesrätin aus Salzburg Astrid Rössler zu Besuch in Freilassing. Ihre grünen Parteikollegen aus dem Berchtesgadener Land luden sie zu einer Infoveranstaltung des Kreisverbands ein. Doch kaum fielen Sätze von ihr zur Zukunft der Salzach, schon schlagen die Wellen wieder hoch.

Während bayerische Kommunal- und Landespolitiker schon seit längerem ein Wasserkraftwerk an der Salzach im Sinn haben, favorisiert die Salzburger Landesregierung seit 2013 einen großen Naturpark an der Salzach zwischen Freilassing und Laufen. Seitdem wird eher übereinander als miteinander gesprochen - und wohl oft auch aneinander vorbei.

Astrid Rössler merkte bei ihrem Besuch in der Region an, dass vor allem Landrat Grabner immer auf dem aktuellen Informationsstand über die Salzburger Planungen eines Naturparks gewesen wäre. Bei einem vertraulichen Gespräch noch vor Veröffentlichung des Naturpark-Konzepts habe ihr Landrat Grabner zwar zu verstehen gegeben, dass er die Kraftwerkpläne noch nicht erledigt wissen wolle, dass er aber auch ihre eindeutige Präferenz für die Naturpark-Variante gegenüber einem Kraftwerk nachvollziehen könne.

Was Rössler sagt, sei "ein Hohn"

Georg Grabner aber widerspricht: "Nun davon zu sprechen, ich sei ‚immer auf dem aktuellen Informationsstand über die Salzburger Planungen gewesen‘ ist ein Hohn", so der Landrat gegenüber dem Freilassinger Anzeiger. Bei Rösslers Antrittsbesuch habe sie ihm zwar eine Broschüre über den "Salzach-Auenpark" überreicht, aber von "aktuellem Informationsstand" könne keine Rede gewesen sein.

Derweil werden die Auenpark-Pläne anscheinend konkreter: Astrid Rössler erklärte in Freilassing, dass die Kaufverhandlungen für ein 150 Hektar großes Grundstück südlich von Oberndorf schon sehr weit fortgeschritten seien, sodass mit dem Projektstart in absehbarer Zeit begonnen werden könnte.

xe

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