Revision im Eishallenprozess: Verteidiger spricht

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Bad Reichenhall - Einer der Angeklagten aus dem Bad Reichenhaller Eishallenprozess muss im Januar noch einmal zittern. Oder auch nicht, wenn es nach seinem Verteidiger geht...

Im ersten Prozess ist der Freispruch gegen den Statiker und Gutachter Rüdiger S. angefochten worden. Der Bundesgerichtshof wird ab Januar zu entscheiden haben, ob der Freispruch juristisch korrekt war oder ob er aufgehoben werden muss. Der Verteidiger von Rüdiger S., Andreas Kastenbauer aus Traunstein, zeigte sich jetzt auf Anfrage von Bayernwelle SüdOst aber zuversichtlich für seinen Mandanten: seiner Meinung nach werde der Freispruch halten. Er sei sinnvoll begründet. Sollte der BGH der Meinung sein, dass das Landgericht Traunstein bei seinem Freispruch rechtliche Fehler gemacht hat, dann wird er das Urteil aufheben. Dann würde der Fall von Rüdiger S. wieder zurückverwiesen werden und müsste noch einmal neu verhandelt werden.

Rüdiger S. war im Eishallenprozess wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung angeklagt gewesen. Die Staatsanwaltschaft warf ihm vor, die Eislaufhalle drei Jahre vor dem Einsturz in einem Gutachten völlig falsch bewertet zu haben.

Bayernwelle SüdOst 

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