Tote Thumsee-Fische werden untersucht

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Heute Vormittag: Tote Rotfeder im Thumssee.
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Bad Reichenhall - Die toten Fische aus dem Thumsee werden jetzt im Landesamt für Umwelt untersucht. Eine Analyse der Wasserproben ist vorerst zurückgestellt.

Wie Walter Raith, Leiter des Wasserwirtschaftsamtes in Traunstein auf Anfrage von BGLand24 mitteilte, seien die toten Fische aus dem Thumsse derzeit beim Landesamt für Umwelt (LFU) in Augsburg. Dort werde aktuell untersucht, woran die Fische verendet sind und ob beispielsweise ein Virus daran Schuld ist.

Nur Rotfedern betroffen

"Es kann auch ein ganz natürlicher, schleichender Prozess sein, warum die Fische gestorben sind", so Raith, der eher eine für diese Jahreszeit natürliche Ursache vermutet. Es ist auch nur eine Fischart betroffen: die Rotfeder aus der Familie der Karpfenfische.

Pauschal-Analyse mache keinen Sinn

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Solange die Untersuchung der Todesursache der Fische läuft, ist die Analyse der mittlerweile entnommenen Wasserproben zurückgestellt, informiert Walter Raith. "Denn wir müssen das Wasser ja gezielt auf einen bestimmten Verdacht hin untersuchen". Eine pauschale Komplett-Untersuchung würde wenig bringen, da eben auch nur eine Fischart betroffen ist.

Trübes Wasser durch Umwälzung?

Mittlerweile wird davon ausgegangen, dass womöglich eine ganz natürliche Umwälzung - nicht mit einem Umkippen des Sees zu verwechseln - im Gange ist. Dabei kommt das Wasser vom Grund des Sees an die Oberfläche. Dies würde die Trübung des sonst so klaren Thumsee-Wassers erklären.

"Unsere Ersteinschätzung sieht so aus, dass keine Wasser-Verunreinigung vorliegt", so Walter Raith. Die zur Untersuchung vorbereiteten Wasserproben würden gezielt auf den entsprechenden Stoff untersucht, so bald die Ergebnisse aus dem LFU vorliegen.

Fotos vom gestrigen Einsatz am Thumsee:

Umweltalarm am Thumsee

Hans-Joachim Bittner

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