Gemeinsamer Vorstoß nach intensiven Gesprächen:

Chancen auf Neubau des Zwieselsteigs steigen

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Andreas Potschacher künftiger Hüttenwirt, Michael Nürbauer Stadtrat, Grazi Potschacher Hüttenwirt Robert Kern Vorsitzender DAV Sektion Bad Reichenhall, Brigitte Potschacher Hüttenwirtin, Gabi Potschacher künftige Hüttenwirtin.

Bad Reichenhall - Aufgrund der starken Beschädigung des Wanderwegs auf die beliebte Zwieselalm soll eine neue Route gebaut werden. Im Vorfeld standen intensive Gespräche an:

Nach einer Reihe von Gesprächen mit Besitzern, Forstfachleuten und dem Alpenverein hat sich die grüne Stadtratsfraktion entschlossen, in der nächsten Sitzung einen Antrag zu stellen, die finanziellen Beteiligung durch Dritte, unter anderem auch durch die Stadt Bad Reichenhall, an einer Sanierung des stark beschädigten Wanderwegs auf die Zwieselalm zu prüfen.

Zuversichtlich stimmt Hüttenwirt Grazi Potschacher, seine Familie, Alpenvereinsvorsitzenden Robert Kern und Fraktionssprecher Michael Nürbauer die Möglichkeit, über das Programm „Besondere Gemeinwohlleistungen für Erholungskonzepte der bayerischen Staatsforst“ den Wanderweg auf, mit einer neuen, weniger steilen und schonenderen Routenführung zu bauen. So könne Erosionen und künftigen Schäden durch Starkregenfälle besser vorgebeugt werden. Der wegetechnisch ungünstige und erosionsgefährdetet Teil des alten Weges sollte gesperrt werden. Zudem könnte der neue Steig vom Besitzer zur alltäglichen Versorgung mit einem Quad befahren werden, was der künftige Hüttenwirt Andreas Potschacher begrüßt. Auch für Bergwachteinsätze wäre das von Vorteil. Er betonte dass die Besitzer mit dieser Lösung mehr als zufrieden sind.

Die Zwieselalm ist ein beliebter Ausflugspunkt der auch in Zukunft durch sanfte und umweltschonendste Bewirtschaftung betrieben werden soll. So habe er vor der fortgeschrittenen Erosion auf seiner Almfläche mit einer Beweidung durch Schafe im Zaun entgegenzuwirken. Da hat er die volle Unterstützung vom Alpenvereinsvorsitzenden Robert Kern und Fraktionssprecher Michael Nürbauer, so beide im Tenor.

Bezüglich der Versorgung mit Baumaterial wäre es aus Sicht des DAV-Vorsitzenden denkbar, wenn sich die Familie Potschacher in die Versorgungsflüge (mit dem Hubschrauber) des DAV für das Staufenhaus einklinken würde. Der Hubschrauber nimmt die Versorgungslasten relativ weit oben (oberhalb Listanger) auf, sodass es jeweils nur ein kurzer Flug zur Zwieselalm wäre. Weil dieser Weg auch Teilstrecke des Salzalpensteiges vom Chiemsee zum Hallstätter See werden soll, sollten die Kernkriterien des deutschen Wandersiegels auch in Hinsicht auf mögliche Fördergelder beachtet werden. Die Aussicht auf eine baldige und ausreichende Sanierung steigt, wenn die "Finanzierung durch den Freistaat Bayern/Forstverwaltung im Rahmen der sog. besonderen Gemeinwohlleistungen im Staatswald" ein ausreichender Finanzierungsbeitrag angeboten werden kann. Kur GmbH, Besitzer, Stiftungen, Freunde des Zwiesels, Vereine oder Einzelpersonen usw. können sich hier einbringen.

Michael Nürbauer betonte, dass es bei der von den FWG Kollegen vorgesehenen Veranstaltung sehr hilfreich wäre, wenn es gelänge einen Verein Freunde des Zwiesels ins Leben zu rufen. Außerdem werde er Oberbürgermeister Dr. Lackner bitten im großen Sitzungssaal des Rathauses zu einer Gesprächsrunde einzuladen. Dazu sollten neben den Besitzern der Alm, die ihre Bereitschaft zur Teilnahme bereits zugesagt haben, auch die Sprecher der Stadtratsfraktionen, Vertreter der Staatsforste, Amt für Landwirtschaft und Forsten, Kur GmbH, Tiefbauamt, Liegenschaftsamt und Alpenverein zusammen kommen. Auch die Frage der Verkehrssicherungspflicht und des Wegeunterhalts müssen dabei erörtert werden.

Pressemitteilung Stadtrat Michael Nürbauer

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