Predigtstuhlbahn: Verkauf besiegelt

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Der Predigtstuhl mit Bergstation und -hotel.

Bad Reichenhall - Das Tauziehen um die Predigtstuhlbahn ist jetzt beendet. Die Stadt Bad Reichenhall macht vom Vorkaufsrecht keinen Gebrauch.

Die Gläubiger der Predigtstuhlbahn in Bad Reichenhall haben dem Verkauf der Bahn an die Marga und Josef Posch GmbH zugestimmt. Wie die Bayernwelle SüdOst nun vermeldet, ist das das Ergebnis der letzten Gläubigerversammlung vor dem Amtsgericht Traunstein. Mit dem einstimmigen Beschluss ist der Kaufvertrag endgültig wirksam.

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Für die 157 Gläubiger, wozu auch die Stadt Bad Reichenhall zählt, bedeutet das, dass sie wohl ihre Forderungen von rund 1,7 Millionen Euro erstattet bekommen. Dabei handelt es sich zum Teil um Altschulden, die noch vor der Insolvenz entstanden sind. Für Bad Reichenhall seien das rund 400.000 Euro. Insolvenzverwalter Klaus Martin Lutz bat Oberbürgermeister Herbert Lackner deshalb auch darum, vom Vorkaufsrecht der Stadt keinen Gebrauch zu machen. Denn nur so könne der Kaufpreis fertiggestellt werden und die Gläubiger ihr Geld bekommen. Darüber hinaus hätten verschiedene Juristen festgestellt, dass die Stadt kein Vorkaufsrecht an der Predigtstuhlbahn habe, so Lutz.

Ende Februar soll die Übergabe der Predigtstuhlbahn an die Familie Posch erfolgen. Danach könnten dann auch die Gläubiger ihr Geld erhalten.

Aus dem Archiv: Familie Posch im Interview

Quelle: Bayernwelle SüdOst

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