msp-Gegner: Hoffen auf den Landtag

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Durch die Änderung des Bauantrags wurde der Plan genehmigt.

Bad Reichenhall - Nach der Genehmigung für msp hoffen die Projektgegner nun auf eine Landtagspetition. Man könne die Anlage zwar nicht mehr verhindern, aber vielleicht einschränken:

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Nach der Genehmigung einer umstrittenen Abfallentsorgungsanlage in Marzoll hoffen die Projektgegner vor allem auf eine Landtagspetition. Man könne die Anlage zwar nicht mehr verhindern, aber vielleicht einschränken, sagte der Vorsitzende der Vereins "Lebenswertes Bad Reichenhall", Manfred Hofmeister.

Der Verein "Lebenswertes Bad Reichenhall" reichte vor einigen Wochen eine Petition gegen die Anlage beim bayerischen Landtag ein. Über 1.000 Unterschriften wurden gesammelt. Laut Hofmeister kam mittlerweile die Bestätigung, dass sich der Umweltausschuss des Landtages mit dem Thema befassen wird. 

Landratsamt genehmigt reduzierten msp-Antrag

Das Landratsamt Berchtesgadener Land hat die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für das Vorhaben der Firma msp in Marzoll erteilt. Die Firma msp hatte zuvor ihren ursprünglichen Antrag, der an diesem Standort nicht genehmigungsfähig gewesen wäre, deutlich reduziert.

Im Wesentlichen wurden folgende Änderungen vorgenommen:

- Die ursprünglich vorgesehene Bauschuttrecycling-Anlage entfällt.

- Der Betrieb des mobilen Holzschredders wurde von der Freifläche in die Halle verlegt, die jährlichen Betriebstage von 34 auf 10 reduziert.

- Für die gefährlichen und nichtgefährlichen Abfälle wurden deutlich niedrigere Tagesdurchsatzmengen beantragt.

Der geänderte bzw. reduzierte Bauantrag entspricht nun dem bestehenden rechtsgültigen Bebauungsplan und den gesetzlichen Vorgaben. Der Antragsteller hat deshalb einen Rechtsanspruch auf Genehmigung. Die Genehmigung war daher zu erteilen. Sie wird nun im Amtsblatt öffentlich bekannt gemacht.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

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