Kreisjugendring lud zur Frühjahrsversammlung

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Die Vorstandschaft inkl. Mitarbeiter von links: Gabi Schimmel, Dr. Michael Populorum, Gerda Lex, Julia Chudoba, dahinter stehend Rudolf Hiebl, Andreas Geigenberger, Johann Feil

Bad Reichenhall - Bei sommerlichen Temperaturen begrüßte Andreas Geigenberger zahlreiche Besucher zur alljährlichen Frühjahrs-Vollversammlung des Kreisjugendrings.

Der Vorsitzende Geigenberger während seinem Bericht.

Trotz strahlenden Sonnenscheins und sommerlicher Temperaturen konnte der Vorsitzende des Kreisjugendringes Berchtesgadener Land, Andreas Geigenberger, am Donnerstagabend bei der Frühjahrs-Vollversammlung im evangelischen Gemeindehaus Bad Reichenhall zahlreiche Besucher begrüßen. Neben Vertreten der 17 dem Kreisjugendring angehörigen Verbänden, waren auch Gäste aus dem gesellschaftlichen Leben gekommen, um sich über die Aktivitäten des heimischen Jugendverbandes zu informieren. Nachdem die üblichen Formalitäten abgearbeitet waren, berichtete Andreas Geigenberger über die Arbeit seiner Vorstandschaft des vergangenen Jahres 2011.

Neben zwei abgehaltenen Vollversammlungen, sowie neun Vorstandssitzungen hob Geigenberger die Beteiligung an verschiedenen Arbeitsgruppen hervor. So wohnte man unter anderem Sitzungen des Suchtarbeitskreises, sowie der EuRegio-Projektgruppe bei. Weiter erläuterte er den Besuchern: „Gespräche mit politischen Vertreten, in denen wir uns für die Belange der Jugend einsetzen, sind ebenso Bestandteil der Vorstandsarbeit, wie der Austausch mit den anderen Jugendverbänden.“ Geigenberger nutzte im weiteren Verlauf die Gelegenheit, um die Arbeit der sich in Bad Reichenhall befindenden Geschäftsstelle hervorzuheben und sprach hierbei gleich ein Lob für die intensive Arbeit der Geschäftsführerin Gerda Lex aus. Vor allem im Bereich der Förderung von Jugendarbeit sei man hier sehr aktiv.

Genau 164 Zuschussanträge von diversen Jugendgruppierungen für die Durchführung von Kursen, Freizeitmaßnahmen, Bildungsmaßnahmen und Anschaffungen habe man in 2011 bearbeitet. Die Summe der Zuschüsse betrug somit 44595 Euro, welche vom Jugendamt Berchtesgadener Land beziehungsweise bei größeren Maßnahmen vom Jugendhilfeausschuss des Landkreises bewilligt und ausbezahlt wurden. Des Weiteren habe man zehn Jugendleiter, Ausweise ausgestellt, sogenannte „Juleicas“. Hier sieht Geigenberger für 2012 noch Luft nach oben. Die Ausbildung von Jugendleitern gehöre zum regelmäßigen Programm. Neben einfachen Grundkursen, habe man hier in 2011 auch fachspezifische Kurse, wie beispielsweise einen Erste-Hilfe-Kurs angeboten. Nach wie vor sehr beliebt ist der vom Kreisjugendring betriebene Jugendzeltplatz am Abtsdorfer See, berichtet Geigenberger.

Erfreulich sei hierbei, dass die Nachfrage von außen immer mehr steige. So haben im vergangenen Jahr 14 Jugendgruppen aus den auswärtigen Landkreisen dort genächtigt. Doch nicht nur in der Jugendarbeit, sondern auch im Bereich Umweltschutz ist der Kreisjugendring aktiv. In den vergangenen acht Jahren habe man für eine eigens betriebene Photovoltaikanlage um die 23600 Euro ausgegeben, während diese inzwischen 14300 Euro an Erträgen eingebracht hat. Mit einigen besonderen Veranstaltungen des Vorjahres schloss Geigenberger seinen Bericht ab. Unter anderem erwähnte er an dieser Stelle eine Präventionsveranstaltung mit dem Kabarettisten Ingo Vogl, das Pfingstlager am Abtsdorfer See oder auch das Sommerzeltlager am Hafnersee in Kärnten. Gerade in den Tag der Jugend, an dem sich im gesamten Landkreis die heimische Jugend am 28.Mai präsentierte, sei „sehr viel Arbeit gesteckt worden“.

Im Anschluss konnte die für die Finanzen zuständige Mitarbeiterin, Gabi Schimmel, in ihrer umfangreichen Jahresrechnung einen ausgeglichen Haushalt vorweisen. Ein- und Ausgaben beliefen sich demnach auf 122480 Euro. Bei den Ausgaben schlug der Aufwand für die Geschäftsführung am höchsten zu Buche, während man im Bereich der Aktivitäten bedingt durch Teilnahmebeiträge und Zuschüsse die meisten Einnahmen erzielen konnte. Kassenprüfer Stefan Wieneke bescheinigte dem Kreisjugendring eine einwandfreie Kassenführung, bedankte sich auch im Namen des terminlich verhinderten weiteren Kassenprüfers, Piding´s Bürgermeister Hannes Holzner, für die so wörtlich „geleistete hervorragende Arbeit“ der Vorstandschaft und beantragte deren Entlastung, was durch die 25 anwesenden Delegierten auch ohne Gegenstimme erfolgte.

Mit einem Dank an alle anwesenden Vertreter der Jugendverbände für deren geleistete Arbeit schloss Vorsitzender Andreas Geigenberger die Frühjahrs-Versammlung und zeigte sich zuversichtlich, dass „im anstehenden Jahr 2012 auch wieder alles so gut bewältigt werden könne“. Bei einer kleinen Stärkung tauschte man sich im Verlaufe des Abends über die verschiedenen Bereiche der heimischen Jugendarbeit noch gegenseitig aus.

stw

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