Fischsterben im Thumsee krankheitsbedingt

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Das Fischsterben im Thumsee ist krankheitsbedingt. Die Kiemen der Tiere waren so verändert, dass die Fische erstickt sind.
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Bad Reichenhall - Das Fischsterben im Thumsee ist krankheitsbedingt. Das ergaben die ersten Untersuchungen des Wasserwirtschaftsamtes Traunstein.

Wie der Pressesprecher des Landratsamtes, Andreas Bratzdrum, auf Anfrage von BGLand24 aktuell mitteilte, deuten die dem Wasserwirtschaftsamt bislang vorliegenden Ergebnisse der pathologisch-anatomischen sowie der bakteriologischen Untersuchungen des Umweltamtes (LFU) auf ein krankheitsbedingtes Fischsterben hin.

Die Ergebnisse der nun zusätzlich eingeleiteten virologischen Untersuchungen werden in Kürze erwartet.

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Betroffen ist aktuell nur eine Fischart: die Rotfeder aus der Familie der Karpfenfische.

Ehe die Anfang April entnommenen Thumsee-Wasserproben spezifisch analysiert werden können, müsse laut Auskunft des Wasserwirtschaftsamtes Traunstein zunächst die exakte Ursache für das Fischsterben ermittelt werden. Dazu wurden erste Untersuchungen im Landesamt für Umwelt (LFU) durchgeführt. Weitere Analysen werden jetzt erstellt.

Die Trübung des Thumsees vor einigen Wochen hat womöglich ganz andere, natürliche Gründe: Es wird davon ausgegangen, dass eine Umwälzung stattfindet, bei der das Wasser vom Grund des Sees an die Oberfläche kommt. Mit dem Fischsterben hat dies mit großer Wahrscheinlichkeit nichts zu tun

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