Familie Posch: Predigtstuhlbahn gekauft!

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Der Predigtstuhl mit Bergstation und -hotel: Jetzt ist beides verkauft.
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Bad Reichenhall - Jetzt ging alles ganz schnell: Predigstuhlbahn und -hotel sind verkauft. Geht es nun nach vielen Jahren wieder aufwärts, mit dem Predigtstuhl?

"Mit großer Freude dürfen wir heute den Kauf der Predigtstuhlbahn und der damit verbundenen Einrichtungen durch die Marga und Josef Posch GmbH & Co.KG bekanntgeben", so lautet eine Pressemeldung der Familie.

"Großartige Bereicherung"

Seit Generationen ist die Familie Posch aufgrund ihrer Herkunft und der guten nachbarschaftlichen Beziehungen mit dem Predigtstuhl verbunden. "Der Erwerb ist eine großartige Bereicherung unserer geschäftlichen Aktivitäten in Gastronomie, Hotelerie und Veranstaltungsmanagement. Mit diesen Voraussetzungen und bewährten Mitarbeitern sehen wir einem erfolgreichen Betrieb der traditionsreichen Anlagen positiv entgegen. Es ist uns ein persönliches Anliegen, den Hoffnungen, Erwartungen und Wünschen an das Naherholungsgebiet Predigtstuhl gerecht zu werden und für Einheimische wie Gäste ein attraktives und stimmiges Konzept zu entwickeln", so Geschäftsführerin Marga Posch.

"Positive Zukunft erarbeiten"

Marga Posch hat vor 50 Jahren Hotel und Gastronomie am Predigtstuhl durch Ausbildung und Praktikum im Detail kennengelernt und ist mit den Gegebenheiten optimal vertraut. Besonders freut es sie, den Kauf am Geburtstag ihrer Enkelin bekanntgeben zu können, die in Berlin Tourismus und Wirtschaft studiert. Ihre Studien werden im kommenden Sommer abgeschlossen sein und dann eine wesentliche Bereicherung der Arbeit für den Predigtstuhl darstellen. Das in Arbeit befindliche Konzept setzt auf sanfte und umweltverträgliche Nutzung der bestehenden Anlagen mit verantwortlichem Blick auf das historische Erbe. "Der Predigtstuhl ist immer ein großartiges Erlebnis. Es ist uns gleichermaßen Freude wie Verantwortung, für dieses einmalige Gebiet eine positive Zukunft erarbeiten zu dürfen", berichtet Marga Posch.

Kooperatives Verhalten

Der Insolvenzverwalter über das Vermögen der Predigtstuhlbahn, Rechtsanwalt Klaus Martin Lutz, zeigt sich erfreut, nach jahrelangen Bemühungen nun eine Lösung für Bahn, Restaurant, Hotel und Schlegelalmhütte gefunden zu haben. Ermöglicht wurde dies laut Lutz durch das "äußerst kooperative Verhalten" aller Beteiligten, besonders seitens der Stadt Bad Reichenhall, der Regierung von Oberbayern sowie des Landratsamtes Berchtesgadener Land.

Am gestrigen 5. Dezember wurde mit notariellem Kaufvertrag die gesamte Anlage der Bahn, das Grundstück mit der Talstation, Restaurant und Hotel sowie die auf Erbpachtgelände befindliche Schlegelalmhütte an die Marga und Josef Posch GmbH & Co. KG veräußert.

Sanierung soll fortgesetzt werden

Der Betriebsübergang findet voraussichtlich zum Jahreswechsel statt. Die bereits vor Jahren begonnene Sanierung der Bahn soll zügig fortgeführt werden, für das Hotel ist an eine Nutzung als Seminar- und Veranstaltungsort gedacht.

Pressemeldung Marga und Josef Posch GmbH & Co. KG/bit

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