Zu hohe Hürden für Komparsen bei Sound of Music?

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Szene aus der Vorlage von 1965.
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Landkreis - "The Sound of Music" wird im Landkreis neu verfilmt, doch Komparsen sind schwer zu finden. Viele können heute wohl nicht mehr die Voraussetzungen der 1930er-Jahre erfüllen.

Genau 50 Jahre nach der Filmpremiere des Welthits „Sound of Music“ von 1965 wird die Geschichte der singenden Familie Trapp neu verfilmt: Mit internationaler Starbesetzung, die weiterhin nicht verraten wird, soll noch im Mai der englischsprachige Kinofilm „The Trapp Family – A Life of Music“ gedreht werden. Bereits im April wurde ins Reichenhaller Kurgastzentrum zum großen Casting für Komparsen gerufen - doch der Erfolg der Aktion hielt sich in Grenzen.

Es liegt wohl an den hohen optischen Hürden, die das Filmteam an die Komparsen stellt. Der Film spielt in den 1920er und 1930er Jahren, es scheint, dass im Jahre 2015 kaum noch jemand die optischen Anforderungen der damaligen Zeit erfüllen kann oder will. 250 Komparsen suchte man seit Anfang April: "Es fehlen noch immer ungefähr 60 Leute", bestätigt Karin Mergner von der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH. Was müssen die Komparsen optisch bieten können?

Die Anforderungen

Gefärbte Haare, sichtbare Tattoos oder Piercings kommen beispielsweise nicht in Frage. Männer sollten möglichst längeres Deckhaar haben und müssen bereit sein, sich die Haare im historischen Look im Nacken kürzen zu lassen. Bärte und Schnurrbärte müssen ab. Frauen sollten der damaligen Mode entsprechend etwa schulterlange Haare haben. Augenbrauen dürfen nicht extrem gezupft sein, auch Permanent-Makeup verbietet sich.

Gedreht wird am 22. Mai und 4. Juni. An diesen Tagen sollte man uneingeschränkt Zeit haben. Wer dabei sein darf, erhält als Tagesgage 85 Euro brutto gezahlt. Maximal zehn Stunden Zeit sind vorgesehen, sollte es dennoch zu Überstunden kommen, werden auch diese mit 8,50 Euro pro Stunde entlohnt.

Gedreht wird quer durch den Landkreis

Als Drehorte hat man inzwischen nicht nur Bad Reichenhall und die Ramsau auserkoren, sondern auch die Umgebung von Marktschellenberg, ein Motiv in der Nähe von Freilassing und natürlich Szenen in Salzburg. "Prinzipiell ist das aber auch wetterabhängig", so Karin Mergner im Gespräch mit BGLand24.de. Wer sich noch als Komparse bewerben will, sollte dies bei der Casting-Firma "Producers Friend" machen: Kontakt über Konstanze Körber, Telefon 0176/17666661, www.p-f.tv oder www.facebook.com/ProducersFriend.

xe

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