Sicherheitsmängel beim Kirchholztunnel?

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Der Kirchholztunnel soll als Einröhrentunnel gebaut werden. Die Grünen sehen darin erhebliche Sicherheitsmängel.

Bad Reichenhall - Die Grünen kritisieren die Planung des Kirchholztunnels: Für das erwartete Verkehrsaufkommen sei ein einröhriger Tunnel viel zu gefährlich.

Die Bad Reichenhaller Grünen haben jetzt neue Erkenntnisse zu einer Verkehrsuntersuchung zum geplanten Kirchholztunnel in Bad Reichenhall vorgelegt. In der Untersuchung des Staatlichen Bauamts Traunstein sei auffällig, dass die Verkehrszahlen des Kirchholztunnels knapp unter den Grenzwerten für Doppelröhren-Tunnel liegen. Laut einer EU-Tunnelsicherheits-Richtlinie, muss bei einer Verkehrsbelastung von mehr als 20.000 Fahrzeugen am Tag ein Doppelröhrentunnel gebaut werden.

Doppelröhrentunnel mit getrennten Richtungsfahrbahnen sind gegenüber Einröhrentunnel, in denen Gegenverkehr herrscht, wesentlich sicherer, aber auch deutlich teurer, heißt es in einer Pressemitteilung. Fakt ist, dass der Kirchholztunnel als einröhriger Tunnel mit Gegenverkehr geplant wird. Dabei sei - laut den Grünen - allerdings auffällig, dass die Verkehrsuntersuchung, die der Planung zugrunde liegt, mit 19.500 Fahrzeugen im Tunnel knapp unter dem EU-Grenzwert von 20.000 Fahrzeugen liegt. Jetzt stellen sich die Grünen die Frage, ob der Tunnel, um Geld zu sparen, zu Lasten der Tunnelsicherheit als Einröhrentunnel gebaut werden soll. Laut der Verkehrsuntersuchung, müsse nämlich von einem wesentlich höheren Verkehrsaufkommen durch den Tunnel ausgegangen werden.

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