Auch Wallfahrten bedürfen der Vorbereitung

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Alle Teilnehmer des Vorbereitungsmarsches vor der Ramsauer Kirche

Bad Reichenhall - Einmal im Jahr wird bei den Gebirgsjägern für die Wallfahrt geplant. Im August trifft man sich wieder zur internationalen Soldatenwallfahrt.

Nicht nur der Einsatz erfordert von den Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 eine gründliche Vorbereitung, sondern auch internationale Wallfahrten.

Die Rede ist von der jährlich stattfindenden „Internationalen Soldatenwallfahrt Tschenstochau“, welche vom 04. August bis 15. August 2012 in Polen stattfindet. Organisiert wird diese Wallfahrt stellvertretend für die gesamte Delegation des deutschen Heeres von der Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall.

Militärpfarrer Martin Strasser beim Abschlussgottesdienst in der Wallfahrtskirche Maria Kunterweg

Alle Teilnehmer trafen sich nun erstmalig vom 21. Mai bis 23. Mai 2012 in der Ramsau im Berchtesgadener Land, um sich für die bevorstehende Wallfahrt auf die Belastungen intensiv vorzubereiten. Denn in Polen müssen von den rund 30 teilnehmenden Soldaten ca. 330 Km in nur 10 Tagen marschiert werden.

Im Mittelpunkt für die freiwillig teilnehmenden Soldaten aller Dienstgradgruppen, stand neben den Eingewöhnungsmärschen auch das gegenseitige Kennenlernen der Wallfahrer.

So führte der erste Eingewöhnungsmarsch am Montag bei Sonnenschein von Hintersee zur Kirche in Ramsau, in welcher durch den katholischen Militärpfarrer Martin Strasser eine gemeinsame Andacht gehalten wurde.

Noch am selben Abend hatten alle Kameraden im Rahmen eines geselligen Beisammenseins die Möglichkeit sich vorzustellen und kennenzulernen.

Am Dienstag wurde - leider bei regnerischem Wetter - von Hintersee zur 1651 m hoch gelegenen Blaueishütte auf dem Hochkalter marschiert. Am Abend erhielten die Teilnehmer Informationen über die anstehende Wallfahrt 2012 und Impressionen der Wallfahrt 2011 von einem Soldaten, der selbst Teilnehmer der Wallfahrt 2011 war.

Auch am Mittwoch - dem letzten Tag der Vorbereitung, aber diesmal wieder bei schönem Wetter - wurde marschiert und ein abschließender Gottesdienst gehalten. Zum letzten Mal führte der Weg die Soldaten vom Hintersee zur Wallfahrtskirche Maria Kunterweg, bevor dann die Rückreise zu den jeweiligen Einheiten angetreten wurde.

Hintergrund und Ziel dieser gemeinsamen Vorbereitung – so der Delegationsleiter Oberstleutnant Christian Nietsch – ist es, aus allen teilnehmenden Einheiten des deutschen Heeres ein Team zu formen, um so eine erfolgreiche, würdige und repräsentative Teilnahme an diesem internationalen Ereignis zu gewährleisten.

Pressemitteilung Groothuis / Gebirgsjägerbrigade 23 Bad Reichenhall

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