Gebirgsjäger im multinationalen Einsatz

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Lagebesprechung mit internationaler Beteiligung

Bad Reichenhall - 200 Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 nahmen erfolgreich an der Übung "European Endeavour 2012" in Wildflecken teil.

Luftbildaufnahme Gefechtsstand BG HQ

Entführte LKW-Transporte, aggressive Demonstranten und Waffenschmuggel imGrenzgebiet beschäftigten den Stab der Gebirgsjägerbrigade 23 im Gefechtübungszentrum Wildflecken. Vom 29. Mai bis zum 8. Juni übten 200 Soldaten aus allen Standorten der Gebirgsjägerbrigade 23 in einem fiktiven Szenario. Während der multinationalen Übung „European Endeavour 2012“ erfolgte die Zertifizierung für die vorgesehene Bereitschaftsphase im zweiten Halbjahr 2012. Bis zu 1000 Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 stellen ab dem 1. Juli 2012 einen Großteil der schnellen Eingreiftruppe der Europäischen Union. „Wir üben in einem multinationalen und komplexen Szenario. Genau das, was unsauch im Einsatz erwartet“, sagte Oberstleutnant Leonhard nach der Übung. Neben der Operationsplanung standen die Auswirkungen der taktischen Maßnahmen in der medialen Welt im Fokus der Übung. Ein kanadisches Unternehmen beübtedurch Interviewfragen und Pressekonferenzen die Führungskräfte der Gebirgsjägerbrigade 23.

Es galt die Zusammenarbeit mit Regierungs- und Hilfsorganisationen unter Berücksichtigung der ethnischen Konflikte im fiktiven Einsatzland zu koordinieren. Die Übung forderte nicht nur die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit einheimischen Sicherheitskräften, sondern auch die Einleitung von möglichen Maßnahmen zur Bekämpfung von Umweltkatastrophen. Zahlreicheinternationale Rollenspieler boten den Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 über dengesamten Übungszeitraum ein realitätsnahes Bild. Eine der Herausforderungen bestand darin, dass der gesamte Führungsprozess in englischer Sprache stattfand. „Nicht nur für die Bereitschaftsphase der European Battlegroup sondern auch für den bevorstehenden Einsatz in Afghanistan ist es zwingende Voraussetzung, dass wir in englischer Sprache üben“, fasste Oberstleutnant Leonhard, der als Kommandeur für die schnelle Eingreiftruppe verantwortlich ist, die Übung zusammen.

Lagebesprechung mit internationaler Beteiligung

Als wichtiger Bestandteil der European Battlegroup erwiesen sich die ausländischenOffiziere aus der Republik Mazedonien, Tschechischen Republik und Kroatien. Sie unterstützen die Gebirgsjäger in den unterschiedlichen Stabsabteilungen und trugendurch ihre Fähigkeiten zum erfolgreichen Abschluss der Übung maßgeblich bei. Der neue Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Oberst Michael Matz, verschafftesich vor Ort einen Eindruck vom Leistungsstand seiner Gebirgsjäger. „Eine sokomplexe Mission im multinationalen Rahmen zu führen, ist nicht einfach. Mit dergezeigten Leistung meiner Gebirgsjäger bin ich sehr zufrieden“, fasste er am Ende der Übung zusammen.

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23

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