Erneut nach Afghanistan

"Jager" bereiten sich auf Afghanistan vor

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Unter Beschuss retten Sanitäter und Gebirgsjäger gemeinsam einen Verwundeten nach einem Sprenfallenanschlag.

Bad Reichenhall -  Die Gebirgsjäger bereiteten sich nun auf einen erneuten Einsatz in Afghanistan vor. Viele von ihnen waren bereits 2010 im Kriegsgebiet.

Von 7. bis 15. Oktober übten die Gebirgsjäger aus Bad Reichenhall zusammen mit ihren Kameraden aus Mittenwald und einer Panzergrenadierkompanie aus Oberviechtach auf dem Truppenübungsplatz in Hammelburg. Sie werden gemeinsam ab Februar für sechs Monate in Afghanistan eingesetzt sein.

Bei einer Sprengfallensuche einer Patrouille passiert es: Es knallt, ein Fahrzeug bleibt mit Verletzten liegen, dann setzt Feindfeuer ein. Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 231 sind in einen Hinterhalt geraten. Schnell werden vom Kompaniechef der Panzergrenadiere, dem 30 „Reichenhaller Jager“ unterstellt sind, Verstärkungskräfte herangeführt und unter gegenseitiger Sicherung die Verletzten gerettet. Die Gebirgsjäger und Grenadiere wissen, worauf es bei dieser Übung ankommt. Viele von ihnen waren 2010 bereits im Einsatz und können ihre Erfahrungen in die Ausbildung einbringen.

Im ersten Halbjahr 2013 werden sie erneut im Norden Afghanistans die dort heimischen Sicherheitskräfte unterstützen und mit ihnen Operationen durchführen. Dafür trainierten die Soldaten am Übungszentrum Infanterie im fränkischen Hammelburg. Neben dem Verhalten im Hinterhalt standen gemeinsame Ausbildungen in den Themen Verhalten während und nach einem Sprengfallenanschlag, offensive Operationen und Verwundetenversorgung auf dem Programm. Ab Mitte November wird fast der gesamte Einsatzverband, verstärkt mit weiteren Unterstützungskräften, am Gefechtsübungszentrum in der Letzlinger Heide als Höhepunkt der einsatzvorbereitenden Ausbildung sein Können unter Beweis stellen müssen.

Hauptmann Sebastian Kollert/Gebirgsjägerbataillon 231

Zurück zur Übersicht: Region Bad Reichenhall

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser