Rabatz-Demonstration in Bad Reichenhall

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Bad Reichenhall - Etwa 150 Menschen demonstrierten am vergangenen Samstag für die „Entnazifizierung und Entmilitarisierung Bad Reichenhalls“.

Organisiert wurde die Demo vom „RABATZ“-Bündnis, einer autonomen Vernetzung von Teilnehmern aus Oberbayern, Salzburg und Tirol. Getroffen hatten sich die Demonstranten, die von einem großen Aufgebot von Sicherheitskräften begleitet wurden, um Kritik am „Umgang mit der Neonaziszene in Bad Reichenhall“ auszuüben. Die Kundgebungsteilnehmer, deren Weg durch die Stadt führte, forderten ein „Ende der rechten Traditionspflege durch die Bundeswehr“. Ziel der Aktion: „den militaristischen Normalzustand in der oberbayerischen Provinz“ anzugreifen, so das Bündnis in einer Pressemitteilung. „Der Ist-Zustand ist nicht tragbar“, sagte ein Teilnehmer am Rande der Demonstration.

Kritik äußerte der Pressesprecher des RABATZ-Bündnisses, Maximilian Buchner, hinsichtlich des Ablaufs der Aktion, die von der Polizei kontrolliert wurde: „Dass die Demokratie nicht durch uns Antifaschisten und Antifaschistinnen gefährdet ist, sondern dadurch, dass von Seiten der Staatsgewalt Teilnehmer antifaschistischer Demonstrationen gegängelt werden, hat sich in Bad Reichenhall wieder einmal gezeigt.“ Buchner warf der Stadt vor, sich nicht ausreichend mit dem „lokalen Naziproblem“ auseinanderzusetzen.

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