Hoher Besuch bei der Gebirgsjägerbrigade 

Hochrangigen Besuch erhielten die Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 durch den Abgeordneten des Deutschen Bundestages und Mitglied im Verteidigungsausschuss, Christoph Schnurr (Mitte).

Bad Reichenhall - Der Bundestagsabgeordnete Christoph Schnurr verschaffte sich ein Bild über die Gesamtsituation der Gebirgsjäger und die Wünsche der Soldaten.

Am 10. Januar besuchte der Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Verteidigungsausschusses, Christoph Schnurr, die Soldatinnen und Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 in der Reichenhaller Hochstaufen-Kaserne. Dabei informierte er sich in Gesprächen mit Soldaten aller Dienstgradgruppen über die Stimmung in der Truppe und die bevorstehende Entsendung in den Einsatz nach Afghanistan.

Zum Auftakt des Informationsbesuches stellte der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Herr Brigadegeneral Michael Matz, Aufgaben und Fähigkeitsprofil der Gebirgsjäger vor. Ihr Auftrag ist der Kampf unter extremsten Wetterbedingungen und in schwierigstem Gelände. Er spannte dabei einen weiten Bogen, der vom Aufbau der Gebirgsausbildung, über die internationale Zusammenarbeit bis zum zukünftigen Stationierungskonzept reichte.

Mit dabei waren der stellvertretende Brigadekommandeur, Herr Oberstleutnant Stefan Leonhard, und der Chef des Stabes, Herr Oberstleutnant Nikolaus Carstens. Besonders ließ sich der 28-jährige Bundestagsabgeordnete die Personalsituation der Gebirgsjägerbrigade nach dem Wegfall der allgemeinen Wehrpflicht erläutern. Positiv hob der Kommandeur hervor, dass Material, Ausrüstung und Fahrzeuge weitgehend den Notwendigkeiten der Einsätze entspricht und die Soldaten bereits in der Einsatzvorbereitung damit üben können.

Im zweiten Teil des Informationsbesuches traf MdB Schnurr einsatzerfahrene Soldaten aller Dienstgradgruppen aus dem Bereich des Stabes und der Stabskompanie der Gebirgsjägerbrigade 23. Zentrales Thema der Gespräche war hier die zunehmende Belastung der Soldaten und ihrer Familien durch häufige einsatzbedingte Abwesenheiten aufgrund der Verkürzung der Einsatzdauer von sechs auf vier Monate. Einhellig war der Wunsch der Soldaten an die Politik die Mandatierungen der Einsätze längerfristiger anzulegen und die Entscheidung frühzeitiger zu treffen.

Der Bundestagsabgeordnete versprach, die Anliegen der Soldaten in seiner Arbeit im Bundestag sowie im Verteidigungsausschuss verstärkt vorzubringen.

Pressemitteilung Bundeswehr / Gebirgsjägerbrigade 23

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