Neue Leiterinnen der Jugendarbeit

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Bad Reichenhall - Die BRK-Wasserwacht hat zwei neue Jugendleiterinnen. Die Jugendlichen wählten Julia Wedel und Franziska Kornes auf diesen Posten.

Die Kinder und Jugendlichen der BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe Bad Reichenhall haben mit Julia Wedel und Franziska Kornes zwei bekannte Gesichter für die kommenden vier Jahre als Jugendleiter gewählt. Die beiden jungen Frauen engagieren sich seit vielen Jahren in der BRK-Wasserwacht und Nachwuchsausbildung und sind selbst in der Jugendgruppe groß geworden. Die Wahl der Zwölf- bis 16-Jährigen fand bei einer praktischen Ausbildung statt, wobei die Jugendlichen zum Auftakt der Badesaison auch gleich das Schnorchel-Schwimmabzeichen ablegten.

Bei der Reichenhaller Wasserwacht-Jugend hat sich seit Eröffnung des neuen Sport- und Familienbads an der Therme im Herbst 2011 der gewünschte Erfolg eingestellt. „Mittlerweile sind die Fortbildungs- und Trainingstermine wieder gut besucht, wobei die Kinder und Jugendlichen Schwimmstil, Ausdauer und Tempo bereits erkennbar verbessern konnten“, freut sich Ortsgruppenvorsitzender Siegfried Hauber. Die neue Jugendleiterin Julia Wedel ist in Wasserwacht-Kreisen keine Unbekannte. Sie war bereits während der vergangenen eineinhalb Jahre für ihre Vorgängerin Alexandra Hausmann eingesprungen, die wegen einer beruflichen Veränderung mit Schichtdienst und einem Wohnortwechsel nicht mehr für das Amt kandidierte. Als stellvertretende Jugendleiterin wurde Franziska Kornes gewählt.

„Professionelle Unterstützung bekommen wir von der langjährigen Leiterin des Reichenhaller Jugendrotkreuzes, Alexandra Eidenmüller, die sich mittlerweile bei uns engagiert“, freut sich Wedel. „Mit dieser Konstellation sind wir zuversichtlich, dass die Jugendarbeit in unserer Ortsgruppe weiteren Aufwind erfährt.“ Pünktlich zur Badesaison haben die Jugendlichen auch das Schnorchel-Schwimmabzeichen erfolgreich abgelegt. Zur Finanzierung ihrer Arbeit, die vor allem dem Ertrinkungstod vorbeugen soll, sind die Kinder und Jugendlichen maßgeblich auf Spenden angewiesen. In Deutschland stellen Ertrinkungsunfälle bei Kindern im Alter von ein bis fünf Jahren nach Angaben des statistischen Bundesamtes die häufigste nichtnatürliche Todesursache dar. Bei Kindern im Alter zwischen fünf und zehn Jahren rangiert das Ertrinken an zweiter Stelle nach tödlichen Verkehrsunfällen und im Alter von zehn bis 20 Jahren an dritter Stelle nach Verkehrsunfällen und Suizid.

Mit einem abwechslungsreichen Programm engagiert sich die BRK-Wasserwacht seit Jahrzehnten auch in der Jugendarbeit und begeistert den Nachwuchs für den Schwimmsport und die Wasserrettung: 2012 waren insgesamt 149 Kinder und Jugendliche Mitglied in den vier Wasserwacht-Ortsgruppen des Landkreises; das sind genauso viele wie 2011. Von 2009 auf 2010 war die Zahl um 38 stark gesunken. Zu den zahlreichen Aktivitäten der Sechs- bis 16-Jährigen gehören Hüttenwochenenden, Zeltlager und Schlauchbootfahrten bis hin zum aktiven Dienst an der Seite erfahrener Wasserretter an den Wachstationen an Seen und in den Bädern. Bei eigenen Fortbildungsterminen trainiert der Nachwuchs unter fachkundiger Anleitung regelmäßig Schwimmtechnik und Kondition, den Umgang mit der Basisausrüstung für Sporttaucher, Knotenkunde sowie Inhalte aus dem Naturschutz und der Ersten Hilfe.

Pressemitteilung BRK BGL

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