Kein Verständnis für Müllentsorger "msp"

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Bad Reichenhall - Dass eine Kurstadt wie Bad Reichenhall die Ansiedelung eines Müll-Entsorgers zulässt, ist für Waltraud Galaske unverständlich:

Waltraud Galaske, Vorsitzende der Bürgeraktion "Das bessere Müllkonzept in Bayern" kann kein Verständnis dafür aufbringen, dass an den Planungen des Müllentsorgers msp in Bad Reichenhall – Türk festgehalten wird. Sie ist überrascht wie eine Kurstadt, spezialisiert auf Atemwegserkrankungen eine solche Anlage zulassen kann und das zuständige Landratsamt auch keine Probleme erkennen mag. Dass Brände mit unkontrollierten Emissionen in solchen Anlagen vergleichsweise leicht entstehen, geht häufig durch die Presse.

Waltraud Galaske fordert die Ansiedlung in einem Industriegebiet. Im Nürnberger Raum zum Beispiel, sind die entsprechenden Anlagen im Hafengebiet fernab der Wohnbebauung angesiedelt. 

Bei einem Treffen am 21. April 2012 informierte die Vorsitzende der Bund Naturschutz-Kreisgruppe Berchtesgadener Land, Rita Poser, über den aktuellen Stand der geplanten Ansiedelung mit einem Umschlag von 84.000 Jahrestonnen, davon über 1.000 Tonnen an gefährlichen Abfällen. Diese Abfälle durften in Bayerisch Gmain bisher nicht verarbeitet werden und im Vergleich zum bisherigen Betrieb soll das Aufkommen das 40-fache betragen.

Das bessere Müllkonzept in Bayern sieht in der Landtagspetition der Bürgerinitiative um Manfred Hofmeister eine Chance, um dieser Planung ein Ende zu bereiten. Waltraud Galaske aus Fürth hat deshalb auch die Petition unterzeichnet.

Pressemitteilung müllkonzept

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