Es wird nicht geteert, sondern asphaltiert

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Bauleiter Rainer Renaltner vom Staatlichen Straßenbauamt in Traunstein bei der Arbeit.

Bad Reichenhall – Die Tragschicht ist auf die Umgehungsstraße in der Kurstadt aufgetragen, morgen soll die Deckschicht folgen – doch das klappt nur, wenn es nicht doch noch regnet.

An Reichenhalls Großbaustelle wird fieberhaft gearbeitet. Die sechs Zentimeter dicke Asphalt-Tragschicht ist so gut wie aufgetragen, nur noch kleinere Stellen fehlen.

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Wie Rainer Renaltner, Bauleiter vom Staatlichen Straßenbauamt in Traunstein, im Gespräch mit BGLand24 mitteilte, soll morgen asphaltiert werden – und nicht geteert: „Das ist ein Irrtum in der Bevölkerung. Teer ist schon lange kein Thema mehr, weil viel zu umweltbelastend“. Der Splittmastix-Belag, der ab morgen aufgetragen wird, ist hochbelastbar und lärmmindernd. Seine Dicke beträgt vier Zentimeter. Asphaltiert wird beginnend bei der Gastankstelle bis fast zur Kretabrücke, also zwei Kilometer. 20 Jahre Haltbarkeit verspricht man sich davon.

In der kommenden Nacht wird „vorgespritzt“, damit die bestmögliche Verbindung zwischen Trag- und Deckschicht gewährleistet ist. Zwei große Maschinen übernehmen die Asphaltierungsarbeiten, leicht versetzt wird die Nahtstelle in der Mitte „warm in warm“ aufgetragen: „Damit reißt uns die Sache nicht gleich wieder auf“, so Diplom-Ingenieur FH Rainer Renaltner.

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