Altenpflegerin verhindert Zimmerbrand

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Bad Reichenhall - Das war knapp: Eine 38-jährige Altenpflegerin des Roten Kreuzes hat am Dienstagvormittag durch ihr rasches Eingreifen einen Zimmerbrand in der BRK-Einrichtung „Betreutes Wohnen“ verhindert.

Aus bisher ungeklärter Ursache war in einer Wohnung im Hochparterre ein Toaster in Brand geraten, woraufhin der akustische Rauchmelder auslöste. Die Rotkreuz-Schwester reagierte sofort, rettete die 88-jährige Frau aus ihrer Wohnung und versuchte, das offene Feuer zu löschen.

Eine Kollegin setzte zeitgleich bei der Integrierten Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, die daraufhin gegen 10.20 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Bad Reichenhall und den Löschzug Karlstein sowie das Rote Kreuz mit der Sanitätseinsatzleitung, drei Rettungswagen und zwei Notärzten zum Einsatzort schickte. Als die Einsatzkräfte in der Mozartstraße eintrafen, hatte sich die Lage bereits entspannt: Der qualmende Toaster war bereits auf dem Balkon im Freien und die Feuerwehrleute mussten lediglich die Wohnung belüften. Weitere Hausbewohner waren nicht betroffen – es musste niemand evakuiert werden.

Nach erster Einschätzung durch Notarzt und Rettungsassistenten des Roten Kreuzes kamen die 88-jährige Bewohnerin und die 38-jährige Pflegerin mit einer leichten Rauchgasvergiftung davon. Beide wurden nach medizinischer Erstversorgung vorsorglich in die Kreisklinik Bad Reichenhall eingeliefert. Insgesamt 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mit fünf Fahrzeugen vor Ort, konnten aber nach kurzer Zeit wieder einrücken. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Reichenhall war zur Ermittlung der genauen Brandursache im Einsatz.

Pressemeldung BRK-Kreisverband Berchtesgadener Land

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