17 Quadratmeter Katastrophenschutz

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Bad Reichenhall - Er ist 6,90 Meter lang, 2,50 Meter breit und 2,40 Meter hoch und seit Ende Juni ein wichtiger Bestandteil des Katastrophenschutzes im Berchtesgadener Land...

Die Rede ist von dem neuen Abrollbehälter Einsatzleitung, den die Unterstützungsgruppe Einsatzleitung bekommen hat. Am Mittwochabend ist er im Feuerwehrhaus Bad Reichenhall vorgestellt und gesegnet worden.

"Er steht am Boden, das macht das Ein- und Aussteigen sowie das Arbeiten schon einmal leichter", lächelt Stadtbrandinspektor Andreas Gabriel. Dann zählt er aber noch weitere Vorteile des neuen Containers auf: "Die technische Ausstattung ist besser als bei den alten Fahrzeugen. Wir haben über die Satellitenschüssel eine Astra-Anbindung, so dass wir ins Internet können, telefonieren und E-Mails verschicken. Dazu kommen die gut ausgestatteten Arbeitsplätze mit PC, Multifunktionsdrucker und einem Beamer im Besprechungsraum."

Ein perfekt ausgestattetes Büro hat die UG ÖEL also für 194.000 Euro bekommen. Und es war auch schon im Einsatz: "Am 30. Juni ist der Abrollbehälter ausgeliefert worden. Fünf Tage später hat er seine Feuerprobe bereits bestanden", berichtet der Stadtbrandinspektor freudestrahlend. Bei den Murenabgängen am Saalachsee hat sich die UG ÖEL das erste Mal mit ihrem neuen "Büro" aufgebaut. Seitdem steht es allen Feuerwehren im Landkreis zur Verfügung, wenn es in ihrer Gemeinde einen größeren Einsatz gibt.

Neuer Abrollcontainer für UG ÖEL

"Wir werden quasi mit alarmiert und fahren den Container mit unserem Wechsellader in den jeweiligen Ort. Dort fragen wir beim Einsatzleiter nach, ob er unsere Hilfe benötigt und rollen den Container dann ab", schildert Gabriel den Ablauf. Die Feuerwehr Bad Reichenhall ist als größte Feuerwehr im Landkreis traditionell Heimat der örtlichen Einsatzleitung. "Das Personal besitzt seit vielen, vielen Jahren Erfahrung. Wir können das Personal auch stellen und acht bis zehn Mann entbehren", so die Begründung.

Kritikern dieses neuen Einsatzbüros hat dann abschließend Kreisbrandrat Rudi Zeif den Wind aus den Segeln genommen: "Der Besprechungsraum ist ausreichend groß. Es müssen nicht immer 20 Mann bei der Besprechung dabei sein."

Christine Zigon

Rubriklistenbild: © cz

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