Noch keine Hochwasser-Alarmbereitschaft

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Berchtesgadener Land - Auch der letzte Tag im Mai präsentiert sich nass. Der Dauerregen der letzten Stunden ruft aber den Deutschen Wetterdienst und den Hochwasser Nachrichten Dienst auf den Plan. **Unwetterwarnung** **Hochwasser-Nachrichtendienst**

Eine amtliche UNWETTERWARNUNG vor ERGIEBIGEM DAUERREGEN hat der Deutsche Wetterdienst herausgegeben. Darin heißt es:

"Weiterhin Dauerregen, in Staulagen kommen bis Dienstagvormittag, also innerhalb der kommenden 24 Stunden, zu den bisher gefallenen Mengen noch einmal 30 bis 50 mm hinzu, in exponierten Staulagen eventuell auch etwas mehr. ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Infolge des Dauerregens ist Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich. Es können Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen!"

Der Hochwasser-Nachrichten-Dienst meldet aber vorerst noch keine Meldestufen an den heimischen Flüßen und Bächen. Dementsprechend ist auch das Landratsamt in Bad Reichenhall noch nicht in Alarmbereitschaft. "Wir beobachten die Entwicklung der Pegelstände an Sur und Saalach", erklärte Andreas Bratzdrum. "Noch sind die Pegel alle unter der ersten Meldestufe. Sollten sie aber steigen, greift der Hochwasserbekämpfungsplan."

Gewitter und umgestürzte Bäume

Im Landratsamt ist man also vorbereitet und das waren auch die Feuerwehren in der Nacht von Sonntag auf Montag. Innerhalb weniger Minuten mussten mehrere Feuerwehren im nördlichen Landkreis Berchtesgadener Land zu verschiedenen Unwetter-Einsätzen ausrücken. Die Freiwillige Feuerwehr Teisendorf beispielsweise musste die Zufahrt zum Gewerbegebiet von einem umgestürzten Baum befreien. Das Unwetter zog von Westen kommend über den Landkreis mit erheblichen Regenmengen und sogar teilweise Hagel und schweren Sturmböen.

Ein besonderes Naturschauspiel konnte man fast gleichzeitig vom Gaisberggipfel beobachten. Fast 40 Minuten lang zog ein Gewitter über die Stadt Salzburg. Einzelnen Stadtteile ja sogar Gebäudekomplexe verschwanden in den Regenschauern, Wolken und Nebel. Nur wenige Minuten später war das Gewitter weitergezogen und diese Teile wieder freigegeben. Andauernd gingen Blitze und der dazugehörige Donner nieder und auf dem Gaisberggipfel hagelte es sogar für einen kurzen Moment.

red-bgl24/cz

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