BRK Bad Reichenhall hilft jetzt noch schneller!

+
48 Krankenwagen für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen.

Bad Reichenhall/ Eichstätt - Mehr Sicherheit im Katastrophenschutz: 48 Krankenwagen für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen.

Innenminister Joachim Herrmann hat in Eichstätt 48 durch den Bund und den Freistaat Bayern finanzierte Krankenwagen an die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen übergeben, wobei eines der Fahrzeuge bereits im Januar bei der BRK-Bereitschaft in Bad Reichenhall stationiert wurde. Der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter des Roten Kreuzes im Berchtesgadener Land, Florian Halter, der Leiter der BRK-Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Bad Reichenhall, Heinz Sandner und Fahrzeugwart Till Schöndorfer nahmen am Festakt in Eichstätt teil.

 „Bayern ist gut auf Katastrophen vorbereitet“, sagte Dr. Paul Wengert, Vizepräsident des BRK bei der offiziellen Fahrzeugübergabe in Eichstätt. Beim Festakt am Residenzplatz mit Innenminister Joachim Herrmann und führenden Repräsentanten der bayerischen Hilfsorganisationen gingen 48 neu angeschaffte Krankentransportfahrzeuge in den offiziellen Betrieb. Der Freistaat Bayern hat 30 und der Bund 18 Fahrzeuge finanziert.

Die VW Crafter und Mercedes Sprinter gingen an die ehrenamtlichen Besatzungen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), der Johanniter Unfallhilfe (JUH) und des Malteser Hilfsdienstes (MHD). Die Beschaffung ist die größte Einzelinvestition in die Stärkung des bayerischen Hilfeleistungs- und Gefahrenabwehrsystems der letzten Jahrzehnte. Das BRK als die größte Hilfsorganisation im Katastrophenschutz des Freistaats Bayern erhielt 36 der insgesamt 48 Fahrzeuge.

Mit rund 470.000 Einsatzkräften hat Bayern die stärkste und schlagkräftigste Struktur der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr unter allen Bundesländern. Mit der Beschaffung dieser Fahrzeuge und dem für die nächsten zehn Jahre beschlossenen Investitionsprogramm der Staatsregierung für den Katastrophenschutz in Höhe von 40 Millionen Euro wird das gesamte bayerische Hilfeleistungs- und Gefahrenabwehrsystem weiter gestärkt.

Vor dem Hintergrund neuer Bedrohungslagen wie etwa Naturkatastrophen oder der Gefahr terroristischer Anschläge ist die ständige Ergänzung und Verbesserung der Ausstattung auch in den nächsten Jahren unbedingt erforderlich. „Die feierliche Übergabe durch den Minister unterstreicht die Bedeutung des Katastrophenschutzes im Freistaat Bayern. Wir hoffen auf Fortsetzung und auf Kontinuität der finanziellen Sicherung in der Ausrüstung des Katastrophenschutzes“, sagte Dr. Paul Wengert in Eichstätt.

Das neue Reichenhaller Fahrzeug ist ein so genannter „Notfallkrankenwagen Typ B“ und entspricht dem neuesten Stand der Technik. „Er ist mit allen medizinischen Komponenten ausgestattet, die zur Versorgung eines Notfallpatienten notwendig sind; unter anderem ist ein Frühdefi mit an Bord“, freut sich SEG-Leiter Heinz Sandner. Neben der genormten Sanitätsausstattung verfügen die Katastrophenschutz-Crafter über eine Lagerungsmöglichkeit für einen zweiten liegenden Patienten.

Nach Einschätzung von BRK-Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk werden die Fahrzeuge die tägliche Arbeit der BRK-Bereitschaften deutlich erleichtern und sind wichtig für die Leistungsfähigkeit des allgemeinen Katastrophenschutzes. Stärk weiter: "Damit sind die Zeiten, wo der Katastrophenschutz mit museumsreifen Fahrzeugen ausrücken musste, endlich vorbei" und freut sich gemeinsam mit den 140.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern über diese Investition von Bund und Freistaat in die Sicherheit Bayerns.

Pressemeldung BRK BGL

Zurück zur Übersicht: Region Bad Reichenhall

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser