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Wandern im Tal und zu den Gipfeln

Nationalpark, DAV und Zweckverband Bergerlebnis Berchtesgaden planen groß angelegte Wanderrouten

Hunderte Kilometer an gelb ausgeschilderten Wanderwegen gibt es im Berchtesgadener Talkessel. Nun sollen drei spezielle Rundtouren dazukommen.
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Hunderte Kilometer an gelb ausgeschilderten Wanderwegen gibt es im Berchtesgadener Talkessel. Nun sollen drei spezielle Rundtouren dazukommen.

Die Sektion Berchtesgaden des Deutschen Alpenvereins plant gemeinsam mit dem Nationalpark Berchtesgaden und dem Zweckverband Bergerlebnis Berchtesgaden drei groß angelegte, gemeindeübergreifende Rundwanderwege, deren Dimension deutlich größer angelegt ist als bislang üblich. Das bestätigte Beppo Maltan, erster Vorsitzender der DAV-Sektion. Diese sollen im Tal, auf mittlere Höhe und im hochalpinen Gelände verlaufen.

Berchtesgaden - Für die „Rundwanderwege”, als solche bezeichnet sie Beppo Maltan, soll erst im Laufe des kommenden Jahres geworben werden, sobald diese offiziell angekündigt sind. Noch wird daran geplant. Ziel sei es gewesen, die fünf südlichsten Gemeinden des Berchtesgadener Landes - Berchtesgaden, Schönau am Königssee, Bischofswiesen, das Bergsteigerdorf Ramsau sowie Marktschellenberg - über speziell ausgewiesene Weg miteinander zu verbinden, heißt es beim Zweckverband Bergerlebnis Berchtesgaden auf Nachfrage. Wer die Wanderwege in ihrer Gesamtheit erleben will, werde „mehrere Tage” unterwegs sein, so das Versprechen. 

Die Idee zur Umsetzung der Strecken, die sowohl Wanderunerfahrene als auch Experten ansprechen sollen, stammt von der DAV-Sektion Berchtesgaden, in deren Obhut auch die Streckenplanung liegt. Fertiggestellt ist diese bislang zwar noch nicht, zumindest ist das Ergebnis noch nicht für die Öffentlichkeit gedacht.

Fakt ist: „Es wird keine extra Beschilderung geben”, heißt es beim Zweckverband. Man wolle mit eigens gestalteten „Aufklebern” arbeiten, die auf die Streckenführung hinweisen. Diese sollen wohl an gut sichtbaren Stellen oder bereits vorhandenen Schildern angebracht werden. 

Auch der Nationalpark Berchtesgaden ist in die Planungen involviert - somit sollen die Strecken ganz bewusst auch in den Alpennationalpark führen und wohl Ziele ansteuern, die bislang nicht überlaufen sind. So wird etwa die hochalpine Route etwa ins Steinerne Meer führen. 

Sobald alle Wanderrouten final feststehen, müssen diese begangen und markiert werden. Dann wolle der Zweckverband in die Bewerbung der “touristischen Produkte” einsteigen. Erst kommende Saison wird der Startschuss fallen, dann ist auch eine offizielle Eröffnungsfeier geplant, heißt es aus dem Zweckverband.

kp

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